Das kleine Internet-Lexikon
für Pferdefreunde bei Reiten.de

Hier möchten wir Ihnen einige häufige Internetbegriffe kurz erläutern, die dem Pferdefreund auf seiner Jagd nach Informationen und Angebote im Internet begegnen. Um gerade für Reiterinnen und Reiter ein spezielles Online-Lexikon zu erstellen, bitten wir um IHRE Unterstüzung.
Wenn Sie fehlende Wörter und Beschreibungen gefunden haben genügt eine kurze E-Mail und wir werden das Internet-Lexikon für Pferdefreunde aktualisieren. Das Team von Reiten.de freut sich auf Ihre Ihre E-Mail: info@reiten.de.

Englisch ist nach wie vor die Weltsprache Nummer eins, auch im Internet.
Und um die Sache noch komplizierter zu machen: Auf dem Internet wird gelegentlich eine Sprache verwendet, die eine Mischung aus Englisch und Computerchinesisch ist. Um dem Pferdefreund die Orientierung zu erleichtern, hier einige der wichtigsten Internet-Fachausdrücke mit deutscher Erklärung.

Das Internet-Lexikon für Pferdefreunde

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 A

@
Gesprochen wie das englische Wort "at": Symbol in der E-Mail-Adresse, auf deutsch oft auch "Klammeraffe" genannt.

Access
Online-Zugang

Account
Zugriffsberechtigung für ein Internet-Angebot oder einen Online-Dienst. In der Regel mit zusätzlichen Berechtigungen verbunden wie das Recht, sich Daten auf den eigenen Computer zu kopieren.

AdClick
Begriff aus der Leistungsmessung für Online-Werbung: Anzahl der Clicks auf einen Hyperlink, der zu den Informationen eines Werbetreibenden führt.

AdClick Rate
Verhältnis von AdClicks zu PageViews: Gibt an, wie viele Nutzer eine Online-Werbung tatsächlich angeklickt haben.

Address Spoofing
Vortäuschen einer falschen Internet-Adresse.

Administrator
Systemverwalter in einem Netzwerk, der meistens über alle Zugriffsrechte verfügt.

AdViews
Zahl der Zugriffe auf eine Web-Seite.

Agent
Intelligentes Software-Programm, das im Auftrag des Users im Internet nach Inhalten sucht oder Aufträge ausführt.

Anonymous FTP
Form von FTP, bei der es nicht nötig ist, daß der Benutzer beim Host angemeldet ist. Meistens genügt auch die Angabe der E-Mail-Adresse anstelle eines Paßworts.

Applet
Ein Anwendungsprogramm, das der Benutzer per Internet auf seinen Computer lädt und dort ausführt; wird meistens in Zusammenhang mit der Programmiersprache Java verwendet.

Archie
Ein System zum automatischen Auffinden von Dateien, die per FTP zugänglich sind.

ARPAnet
Ein Vorläufer des heutigen Internet, benannt nach der Abkürzung der Advanced Research Projects Agency, einer Unterbehörde des US-Verteidigungsministeriums.

ASCII
American Standard Code for Information Interchange: Zeichen-Format, das den Austausch von Texten zwischen verschiedenen Betriebssystemen ermöglicht.
Ein ASCII-Text enthält keine Sonderzeichen oder Formatierungsbefehle.

ATM
Asynchronous Tranfer Mode: Sehr schnelles, auf ISDN basierendes Übertragungsverfahren, bei dem der Datenstrom in Pakete unterteilt wird.

Attachment
Anhang: binäre Datei, die als Anlage mit einer E-Mail mitgeschickt wird.


 B


Backbone

Zusammengeschaltete Hochgeschwindigkeitsleitungen, die das Rückgrat des Internet bilden.

Backslash

Rückwärts-Schrägstrich auf der Tastatur ("\")

Banner

Werbebalken auf einer Webseite; es gibt aktive Banner mit Hyperlink zum Angebot eines Werbetreibenden im Internet sowie statische Banner ohne Link.

Baud

Anzahl der Statusveränderungen eines Mediums bei der Datenübertragung.
Ein Modem mit 14.400 Baud verändert das Signal, das es an die Telefonleitung abgibt, 14.400mal pro Sekunde. Jede Veränderung kann die Übertragung von mehreren Datenbits bedeuten, so daß die tatsächliche Bit-Übertragungsrate höher liegen kann als die Baud-Rate.

BBS

Bulletin Board System: Mailboysystem.

Beta

Späte Testversion einer in der Entwicklung befindlichen Software; wird im Internet häufig als Vorserienversion kostenlos an Endkunden verteilt, um diese neugierig zu machen oder als Kunden für die spätere kostenpflichtige Version zu gewinnen.

Body

Hauptteil einer E-Mail, in der die eigentliche Nachricht steht.

Bps

Bits Per Second: Bits pro Sekunde; die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden.

Browser

Software zum Navigieren auf dem World Wide Web (siehe dort); die bekanntesten sind Mosaic und Netscape, es gibt aber bereits eine Vielzahl anderer Programme zu kaufen oder als Freeware auf dem Internet.

Button

Knopf: Bedienungselement und Schaltfläche, die per Mausklick eine Programmfunktion auslöst.


 C


Cache

Zwischenspeicher auf der Festplatte eines PC oder eines externen Rechners.

CEPT

Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications: 1983 eingeführter Darstellungsstandard für Online-Dienste, bildet die Grundlage des proprietären Online-Diensts der Telekom, Btx/T-Online.

CERN

Europäisches Labor für Teilchenphysik in Genf.

CGI-Script

Kleines Programm, das dynamische Funktionen auf HTML-Seiten auslöst.

CFV

Call For Votes: Aufforderung zur Stimmabgabe an die Mitglieder einer Newsgroup.

Chat

siehe IRC Chat

client

Ein Programm, das in Ihrem Namen per Internet einen Dienst auf einem anderen Server oder Host-Rechner in Anspruch nimmt.

CompuServe

1979 gegründeter US-Online-Dienst.

Cookie

Browser-Datei, die zur Authentisierung eines Online-Besuchers dient. Aufgrund dieser Angaben kann sich ein Online-Anbieter ein Bild seines Besuchers machen und ihm besondere, maßgeschneiderte Angebote machen.

CyberCash

Gängige Bezeichnung für ein Zahlungsmittel im Internet, das lediglich auf Software basiert ("virtuelles Geld"), im Gegensatz zu Systemen, die auf Chipkarten basieren ("elektronische Geldbörse").

Cyberspace

Vom Science-Fiction-Autoren William Gibson geprägte Bezeichnung für einen vom Computer erzeugten virtuellen Erlebnisraum.


 D


Dithering

Grafisches Verfahren, bei dem auf dem Bildschirm eines Computers Zwischenfarben erzeugt werden, um mehr Farben zu simulieren, als tatsächlich vorhanden sind.

Dial-up connection

Einwählverbindung von einem PC zu einem Host per Modem.

Domain Name

Ein aus mehreren Teilen zusammengesetzter Name, der einen Rechner im Internet identifiziert. Das Domain Name System übersetzt Computer-Namen (wie cole.spacenet.de) in eine computerlesbare Zahlenkombination (wie zum Beispiel 194.65.92.1).

Domain Name Server

Ein Server, der Domain Names in Adressen umwandelt.

DOS

Disk Operating System: Betriebssystem für PCs.

Download

Herunterladen: Vorgang, bei dem Daten aus dem Internet auf die Festplatte eines Computers kopiert werden.

Drag&Drop

Ursprünglich von Apple entwickeltes und von Microsoft für das Windows-Betriebssystem kopiertes Verfahren, bei dem Elemente ohne Eingabe von Befehlen durch einfache Bewegung auf dem Bildschirm kopiert werden können.


 E


Electronic Cash

Oberbegriff für elektronische Zahlungssysteme im Internet.

E-Mail

Electronic Mail: schriftliche Kommunikation per Internet.

Einwahlknoten

Telefonnummer eines Providers, über die der User Zugang zum Internet oder zu eine kommerziellen Online-Dienst erhält.

Emoticon

Aus Tastursymbolen erzeugtes Symbol, mit dem ein Teilnehmer im Internet seinen Gemütszustand ausdrücken kann (siehe Smiley)

Encryption

Bezeichnung für Verschlüsselungs- oder Chiffrierverfahren im Internet.


 F


FAQ

Frequently Asked Questions: Eine Liste häufig gestellter Fragen in einer Newsgroup oder auf einer Internet-Seite. Soll Neulinge davon abhalten, die Diskussion der anderen Teilnehmer mit typischen Anfänger-Fragen zu stören.

Finger

Suchprogramm, um FTP-Datenarchive automatisch zu durchsuchen.

Firewall

Computer oder Anwendung, die den Zugriff Unbefugter auf Inhalte eines Rechners oder Firmennetzes verhindert sowie den Zugriff von internen Mitarbeitern auf das Internet reguliert.

Flame

Das elektronische Gegenstück zum bitterbösen Leserbrief, nur viel direkter und heftiger. Werden von Leuten geschrieben, die einen Verstoß gegen das Netiquette (siehe dort) entdeckt zu haben glauben und können sehr persönlich sein.

Follow-up

Antwort auf eine Nachricht in einer Newsgroup oder Mailing List.

Frame

Rahmen: Von Netscape entwickeltes Verfahren, um das Fenster eines Browsers in mehrere separat aktivierbare Bereiche aufzuteilen.

Freeware

Software, die vom Entwickler kostenlos zum Download ins Internet gestellt wird.

FTP

File Tranfer Protocol: Protokoll, das definiert, wie Dateien von einem Computer in einen anderen geladen werden. Bezeichnet auch die Software, die im Internet dafür verwendet wird.


 G


Gateway

Ein Computer, der Daten aus einem Netzwerk in ein anderes, nicht kompatibles Netzwerk überträgt. Alle großen kommerziellen Online-Dienste wie CompuServe bieten Gateways ins Internet an.

GIF

Graphics Interchange Format: Standardformat für Grafikdateien im Internet.

Gopher

Ein textbasiertes Menü-System, um Angebote auf dem Internet aufzufinden und sichtbar zu machen. Bis zur Erfindung des World Wide Web (siehe dort) die einfachste Möglichkeit, sich im Internet zu bewegen; häufig noch in älteren Internet-Seiten zu finden.


 H


Handshake

Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die serielle Schnittstelle, also zum Beispiel zwischen Computer und Modem oder zwischen zwei Modems, kontrolliert.

Header

Der Teil einer E-Mail oder einer Usenet-Nachricht, die Informationen über Inhalt, Absender und Datum gibt.

Hits

Zugriff auf eine Webseite oder auf Teile davon. Lange Zeit für die Leistungsmessung im Internet verwendet, ist dieser Begriff inzwischen von aussagefähigeren Dingen wie PageViews und AdClicks weitgehend verdrängt worden.

Home Page

Heimat- oder Leitseite eines Anbieters im World Wide Web, von der aus auf die übrigen Angebote verzweigt wird.

Host

Ein Rechnersystem, das unmittelbar mit dem Internet verbunden ist und ein Teil von ihm bildet.

HTML

HyperText Markup Language: Die Computersprache, in der Textdokumente für das World Wide Web abgespeichert werden.

HTTP

HyperText Transport Protocol: Um mit Hilfe von sogenannten Hypertext-Links (siehe "Hypertext") per Mausklick durchs Internet navigieren zu können, muß Ihr Computer das HTTP-Protokoll beherrschen. Er gibt dem Computer den Befehl, sich mit einem anderen Rechner in Verbindung zu setzen und dort abgelegte Seiten mit Text, Grafik oder Bildern auf Ihrem Rechner darzustellen.

Hyperlink

Per Mausklick aktivierbare Verbindung zu einer anderen Webseite oder zu einem beliebigen Element in einem HTML-Dokument; wird im Browser-Fenster meist als unterstrichener und farblich hervorgehobener Text (blau) erkennbar.

Hypermedia

Die Fähigkeit eines Computers, verschiedene Datenformen wie Text, Fotos, Tonaufnahmen oder Videobilder, wie sie über das World Wide Web verfügbar sind, herunterzuladen und darzustellen.

Hypertext

Dokumente, die Informationen über andere Dokumente enthalten, die sich unter Umständen auf völlig anderen Rechnern im Internet befinden. Per Mausklick wird ein solcher "Link" (Verbindung) hergestellt, ohne daß der Benützer erst umständlich eine Adresse eintippen muß.


 I


Icon

Symbol, das per Mausklick aktiviert werden kann, um eine Funktion oder ein Programm im Internet oder auf dem Rechner zu starten.

IETF

Internet Engineering Task Force: Eine für jedermann offene Organisation, die aus einzelnen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Teilbereichen des Net besteht, und die sich um technische Detailfragen bemüht.

Image Map

Aktive Grafik, wobei unterschiedliche Computerbefehle (Hyperlinks) ausgelöst werden, je nachdem, welche Stelle der Gesamtgrafik man anklickt.

Interface

Schnittstelle zwischen Mensch und Computer oder zwischen zwei Teilen eines Computersystems oder von zwei Netzwerken.

Internet Society (ISOC)

Eine Organisation, deren Mitglieder am Aufbau des globalen Netzwerks beteiligt sind; quasi die oberste Instanz des Internet.

InterNIC

Die zentrale Registrierungsstelle des Internet, die einzelne Adressen vergibt. Sie ist nicht der "Betreiber" des Internet, sondern sorgt lediglich dafür, daß nicht die gleiche Adresse zweimal vergeben wird.

Intranet

Auf Internet-Technologie basierendes Firmennetzwerk, wahlweise mit oder ohne Anbindung an das öffentliche Internet.

IP-Adresse

Das Internet Protocol (IP) bildet die technische Grundlage des Internet. Eine IP-Adresse ist die in Zahlen ausgedrückte Kennung des jeweiligen Rechners im Internet.

IRC chat

Internet Relay Chat: Ein Dienst, der Konferenzschaltungen mehrerer

ISDN

Integrated Service Digital Network: Vor allem in Europa verbreitetes digitales System, das hohe Übertragungraten von Sprache oder Daten über das Telefonnetz ermöglicht. In Deutschland ist der sogenannte Euro-ISDN-Standard mittlerweile sehr populär, unter anderem deshalb, weil die Telekom jeden Neuanschluß mit bis zu 700 Mark subventioniert. Für den Einzelanwender, der sich über Telefonleitung ins Internet einwählt, stellt ISDN die derzeit schnellste Verbindungsform dar.

ISO

International Organization for Standardization: Gremium, das sich um weltweite Industrie-Normen bemüht.


 J


Java

Von Sun Microsystems entwickelte Programmiersprache, die unabhängig ist vom verwendeten Betriebssystem, und die das Erstellen und Übertragen von sehr kleinen selbstausführenden Programmen für jedes beliebige Rechnersystem erlaubt.

JPEG

Joint Photographic Experts Group; ein nach diesem Gremium benannter Standard zum Speichern von grafischen Dateien und Bildern.
 
 K

KIT

Kernel for Intelligent Communication Terminals: Grafische Benutzeroberfläche von T-Online, mit dem nachträglich eine gewisse Multimedia-Fähigkeit erreicht wurde. Die Deutsche Telekom hat KIT als Internet-Standard für die Übertragung von Sound und Video definieren lassen.

Knowbots

Automatisiertes Werkzeug zum Sammeln von Informationen aus verschiedenen Rechnersystemen über das Internet.


 L


LAN

Local Area Network: Firmennetzwerk, früher meistens auf proprietären Standards basierend, heute immer häufiger als offenes TCP/IP-System ausgeführt (siehe Intranet).

Listserv

Ein Programm, das Mailing Lists (siehe dort) verwaltet, indem es automatisch auf Anfragen per E-Mail antwortet und neue Nachrichten als Rundschreiben verteilt.

Logfile

Datei, mit der Besuche aus dem Internet protokolliert und ausgewertet werden können.

Login

Sich auf einem fremden Computersystem anmelden, häufig mit der Eingabe eines Benutzernamens und eines Paßworts verbunden.

Lurker

Teilnehmer an einer Newsgroup oder Mailing List, der sich nie selbst zu Wort meldet (engl. "to lurk" = lauern).


 M


Mailbox

Online-System, in der Nachrichten zwischengelagert werden können, die per E-Mail versandt worden sind.

mailing list

Gruppendiskussion im Internet zu einem bestimmten Thema oder Themenkreis.

Mail Server

Rechner, über den E-Mail-Verkehr (siehe dort) abgewickelt wird.

Me-Chip

Hardwaresystem ("dongle"), das nachträglich an den seriellen Ausgang eines PCs aufgesteckt wird und das den Datenverkehr automatisch chiffriert; wurde von der Leipziger Firma ESD entwickelt.

Merchant Server

Spezielle Software, die geschäftliche Transaktionen im Internet ermöglicht oder erleichtert.

Meta-Informationssysteme

siehe Search Engines

Microsoft Networt

MSN: 1995 gegründeter Online-Dienst der Firma Mircosoft; fester Bestandteil des Betriebssystems Windows 95.

MIME

Multipurpose Internet Mail Extensions: Mail-Standard , der häufig verwendet wird, um Multimedia-Dateien als Anhang (attachment) zu E-Mails über das Net zu schicken.

Mosaic

Erste grafische Benutzeroberfläche für das World Wide Web, ursprünglich als Freeware am NCSA entwickelt und seitdem in mehreren lizensierten Versionen als kommerzielle Software erhältlich.

MPEG

Motion Pictures Experts Group; ein von diesem internationalen Gremium festgelegtes Dateienformat für digitalisierte Videoaufnahmen.

MUD

Multi-User Dungeon: Spiel auf dem Internet, bei dem jeder Mitspieler in eine fiktive Rolle schlüpft; benannt nach dem Original-MUD, "Dragons and Dungeons". MUDs werden inzwischen aber auch als Hilfsmittel für Online-Konferenzen sowie als Unterrichtshilfe eingesetzt.


 N


NC

Network Computer: Computer, der speziell fürs Internet sowie für den Einsatz in Intranets  entwickelt wurde (auch "Internet-PC" genannt). Haben meistens keine Festplatte und kein eigenes Betriebssystem, sondern holen sich die nötige Software bei Bedarf aus dem Internet. Sollen die Betriebskosten für Computer deutlich senken und eine Alternative zu herkömmlichen PCs bilden.

NCSA

National Center for Supercomputing Applications: an der University of Illinois at Urbana-Champaign beheimatetes Zentrum für Superrechner; Heimat des weitverbreiteten Browsers NCSA-Mosaic.

Netiquette

Es gibt, wie überall im Leben, auch auf dem Internet Spielregeln. Hält man sie nicht ein, drohen Flames (siehe dort) oder sogar der Ausschluß aus bestimmten Newsgroups.

Newbie

Internet-Neuling

Newsgroup

Ein Online-Diskussionsforum im Usenet (siehe dort); es gibt weltweit ungefähr 12.000 solcher Newsgroups, davon mindestens 500 in deutscher Sprache.

Newsreader

Ein Programm, das bei der Darstellung von Mitteilungen aus Newsgroups behilflich ist und dabei auch Threads (siehe dort) anzeigt.

NNTP

Network News Transfer Protocol, auch "Usenet News" genannt, ist das im Internet verwendete Protokoll zum Austausch von News-Dateien.


 O


Offline Reader

Programm, mit dem sich bereits aus dem Internet heruntergeladene E-Mails oder Webseiten lesen und bearbeiten lassen, ohne daß eine Verbindung zum Internet besteht oder Telefonkosten anfallen.

Online-Dienst

Von einer Privatfirma betriebenes Computer-Netzwerk, wird als Begriff meist zur Unterscheidung von kommerziellen Online-Systemen wie T-Online, AOL oder CompuServe gegenüber dem offenen Internet verwendet.


 P


packet switching

Paketvermittlung: Übertragungsvorgang im Internet, wobei die zu versendende Datei in viele einzelne kleine Datenpakete aufgeteilt wird, die unabhängig voneinander zum Empfänger geschickt werden und dort zuerst in die richtige Reihenfolge gebracht werden, bevor sie angezeigt werden.

Page Views

Anzahl von Abrufen einer Webseite durch einen einzigen Benutzer; als Begriff zunehmend wichtig für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Werbung im Internet.

Plug-in

Zusatzmodul für den Web-Browser, der diesen nachträglich um neue Funktionalitäten erweitert.

POP

Point Of Presence: Einwahlknoten eines Internet-Providers oder kommerziellen Online-Diensts.

PPP

Point-to-Point Protocol: Methode zum Austausch von Datenpaketen im Internet über Modem und Telefonleitung mit Hilfe von TCP/IP (siehe dort). Noch wenig verbreitet, löst aber langsam das ältere SLIP Protocol (siehe dort) ab.

Protocol

Standardisierte Beschreibung der Meldungen, die Computer verwenden müssen, um miteinander über das Internet kommunizieren zu können.

Provider

Anbieter eines Internet-Zugangs; es gibt öffentliche Provider (z.B. Unis, Internet-Vereine), die den Zugang kostenlos anbieten, und private Provider, die Einzelpersonen und Firmen gegen Gebühr ins Internet lassen.

Proxy Server

Server, die bei Providern, Firmen mit Internet-Anschluß und bei Intranets als Zwischenspeicher für häufig abgerufene Dokumente und Angebote dienen.

Public Domain

Software, die kostenlos verbreitet wird und verändert werden darf.

Public Key-Verfahren

Verschlüsselungstechnik, die mit einem vertraulichen und einem im Internet veröffentlichten Schlüssel arbeitet. Beide Schlüssel sind zusammen für das Entschlüsseln von Daten erforderlich, die mit einem der beiden Schlüssel kodiert worden sind.
 


 Q


Quote

Zitieren: Bei der Beantwortung eines E-Mails wird häufig die betreffende Passage oder der gesamte Text zurück übertragen und mit Anmerkungen versehen.


 R


RFD

Request For Discussion: Aufforderung an Mitglieder einer Newsgroup oder Mailing List, ein gestelltes Thema kritisch zu diskutieren und Vorschläge zu machen.

Router

System, das Daten zwischen zwei Netzwerken transportiert, die das gleiche Protokoll verwenden. Die Netzwerke können sich physisch unterscheiden (etwa ein Ethernet-LAN auf der einen Seite, eine Standleitung auf der anderen).


 S



Search Engine

Suchsysteme im Internet wie "Lycos" oder "Yahoo", die sich ständig im Web nach neuen Adressen und Inhalten umschauen und diese in einer riesigen suchbaren Datenbank speichern. Meistens ist die Benutzung kostenlos.

Server

Ein Computer, der anderen Computern bestimmte Dienste zugänglich macht. Die angeschlossenen Computer benützen dazu eine Client-Software (siehe dort).

SET

Secure Encryption Technology: Von den großen Kreditkartengesellschaften Visa und Matercharge entwickeltes Verfahren zum vertraulichen Übermitteln von Kreditkartendaten.

Setting

Einstellungen (eines Computers oder Software).

SGML

Standard Generalized Markup Language; ein System, das die verschiedenen Markup-Sprachen zusammenfaßt und beschreibt.

Shockwave

Vom amerikanischen Multimedia-Spezialisten Macromedia entwickeltes Zusatz-Programm für den Web-Browser, um Animationen auf einer Webseite automatisch ausführen zu lassen.

Signature

Die elektronische Unterschrift, mit der Sie Ihre E-Mails abschließen. Wird vom Mail Reader auf Wunsch automatisch angefügt. Enthält in der Regel die Postadresse und Telefonnummer, häufig aber auch einen persönlichen Wahlspruch oder witzige Bemerkungen des Absenders.

SLIP

Serial Line IP: Weitverbreitetes, aber veraltetes Protokoll, das Computern den Zugang zum Internet per Modem über Telefonleitung ermöglicht. Wird zur Zeit von PPP (siehe dort) abgelöst.

Smiley

Ur-Form des Emoticons (siehe dort)

SMPT

Simple Mail Transfer Protocol, der Standard, nach dem E-Mail über das Internet versandt wird.

Spoofing

Sich als jemand anderer ausgeben, als man ist ("spoof" = Parodie).


 T


TCP/IP

Transmission Control Protocol: Legt fest, wie Daten auf dem Internet transportiert werden; stellt sicher, daß einmal abgeschickte Daten auch tatsächlich beim Empfänger mit der angegebenen IP-Adresse (siehe dort) ankommen.

Telnet

Ein Programm, das Ihnen erlaubt, sich von Ihrem PC aus in einen fremden Rechner einzuloggen und diesen wie mit einem direkt angeschlossenen Terminal oder einer Workstation fernzubedienen.

Threads

Eine Gruppe von Nachrichten innerhalb einer Newsgroup, die sich auf ein gemeinsames Thema beziehen. Sie können deshalb ganze Threads anschauen oder löschen, was Zeit spart.

T-Online

Online-Dienst der Deutschen Telekom,; ging 1995 aus dem bereits in den 80er Jahren gegründeten Btx-System hervor.


 U


UNIX

Ein bei Computer-Freaks ungemein populäres Betriebssystem, das bei der Entwicklung des Internet Pate stand. Zum Glück ist für alle, die nicht in Kommandozeilen denken können, der Zugang zum Internet auch mit Computern anderer Betriebssysteme problemlos möglich. Sie stoßen aber gelegentlich auf Seiten, in denen zumindest die Kenntnis der elementarsten UNIX-Befehle nötig ist.

Update

Verbesserte Version eines bestehende Softwareprogramms.

URL

Uniform Resource Locator: Adresse, unter der bestimmte Angebote im Internet abgerufen werden können. Gibt außerdem meistens Auskunft über die Art der Information. "www.spacenet.de" ist demnach eine Seite eines deutschen Informationsanbieters im World Wide Web.

Usenet

Weltweites Netz von oft reichlich informellen Newsgroups (Diskussionsgruppen), die sich über eine Art elektronischem Schwarzen Brett miteinander über bestimmte Themen austauschen. "News" bezeichnet in diesem Zusammenhang die Nachricht eines Mitglieds einer Newsgroup an alle anderen Mitglieder.
Usenet ist eigentlich älter als das Internet selbst, aber heute findet der Datenverkehr der Newsgroups fast ausschließlich über das Internet statt.


 V


Veronica

System zum Auffinden von Gopher-Dateien; ähnlich wie Archie (siehe dort).

Visits

Zusammenhängende Seitenabrufe eines Internet-Anbieters durch einen einzigen Besucher. Nach den Richtlinien der deutschen Werbeindustrie gilt ein Visit als beendet, wenn 30 Minuten lang kein Zugriff mehr erfolgt ist.

VRML

Virtual Reality Markup Language: Programmiersprache, die für die Darstellung dreidimensionaler Welten im World Wide Web verantwortlich ist.


 W



WAIS

Wide Area Information Service: leistungsstarkes System zum Auffinden von bestimmten Informationen in Datenbanken über das Internet.

WAN

Wide Area Network: Verbindet geografisch auseinanderliegende Computer und Rechner einer Firma oder Organisation, wird heute häufig von Intranet-Technologie abgelöst (siehe dort).

Website

Online-Auftritt eines Internet-Anbieters im World Wide Web, meist aus vielen einzelnen Webseiten bestehend.

Webtracking

Verfahren zum Messen der Werbeleistung eines Auftritts im World Wide Web.

White Pages

Verzeichnis von privaten E-Mail-Adressen.

Whois

Programm, um Namen und Adressen von E-Mail-Teilnehmer von speziellen Verzeichnissen festzustellen.

World Wide Web (WWW, W3)

System, das Daten auf dem Internet über Hypertext-Links (siehe dort) per Mausklick zugänglich macht. Um auf dem World Wide Web zu "surfen", benötigen Sie einen Browser (siehe dort).

W3C

World Wide Web Consortium: Von verschiedenen mit dem Internet eng verbundene Firmen und Konzernen gegründete Interessensvereinigung, die die zukünftige Entwicklung des World Wide Web beeinflussen soll.

W3O

World Wide Web Organisation: Steuerorgan der künftigen WWW-Entwicklung.

 

 

 

 

 

 

   
   
   

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