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Ausbildung eines Pferdes Teil I
Bilder und Texte Frau Birgit Katharina Bank |
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2. Anlongieren (Seite
2) Nun ist es an der Zeit, sie an einen Hindernisparcours zu führen. Die Ausbildung nach diesem "natürlichen System" ermöglicht es nun, auf der Basis der gemeinsamen Sprache, Luna beliebig zu dirigieren. Am locker durchfallenden Seil "führe" ich sie auf mittlerem Longenabstand, (ca 6-7 Meter) zu Hindernissen wie Brücke und Wippe, Stangen U; ich longiere sie über fächerförmig ausgelegte Stangen oder gerade liegende Stangen in Schritt und Trababständen, Cavalettis von ca 50 cm Höhe sind als einzelne Hindernisse wie auch als "In and Outs" oder kleine "Oxer" aufgestellt. Bei dieser Art der Arbeit muss ich häufig zwischen dem "Führen" und dem "Longieren" wechseln. Vor einem Hindernis wie der Brücke lasse ich Luna anhalten, begebe mich zu ihrem Kopf und "führe" sie mit der aufgerollten Leine über das Hindernis. Später kann ich das aktive Führen auch in den Fluss des Longierens integrieren, indem ich Luna aus der Longierposition in Kruppenhöhe heraus anhalte oder in den Schritt fallen lasse, um sie das Hindernis dann alleine bewältigen zu lassen. Solche Aufgaben fördern den Mut und die Geschicklichkeit der jungen Pferde und verschaffen ihnen eine hervorragende Grundgymnastizierung.
Durch das ständige Verlangsamen der Gangarten, dem
Anhalten vor den Hindernissen, dem erneuten Wiederantraben werden
gute Voraussetzungen für die Durchlässigkeit und die nachfolgende
Gymnastizierende Longenarbeit geschaffen. Mittlerweile ist es Winter geworden, die Böden sind
gefroren und unserer Arbeit sind in Ermangelung einer Reithalle Grenzen
gesetzt. Wie auch mit meinen Reitpferden, so lege ich nun auch mit
Luna eine längere Winterpause ein.
Auf das Komanndo mit der Peitsche erhebt sich Luna schon
auf der Hinterhand. Noch hängt die Vorhand matt herunter, die
Kraft reicht noch nicht für ein gerades, steileres Hochsteigen. |
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Freiarbeit und
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Anlongieren
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