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Ausbildung des Pferdes Teil III
Bilder und Texte Frau Birgit Katharina Bank |
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3. Die Hinterhand aktivieren Luna
Halbe und ganze Paraden verbessern die Hinterhandaktivität des Pferdes Eine Voraussetzung dazu, bevor wir uns an die so wertvolle Seitenarbeit begeben, ist es, den Gehorsam auf die verhaltenen Reiterhilfen zu erarbeiten. Dies ist das schwierigste Kapitel der Grundausbildung. Luna läßt sich bereits gut an den Zügel stellen. Damit ist die Grundvoraussetzung für die Anlehnung an das Pferdemaul gegeben. Nun muss sie lernen, willig auf die entsprechenden Hilfen zu reagieren, ohne jede Einwirkung mit "Davonstürmen" zu interpretieren. Die Schlüssellektion für diese Gehorsamsübung sind die ganzen und halben Paraden. Eine ganze Parade bringt ein Pferd immer zum Halten; halbe Paraden haben den Zweck, Pferde in eine niedrigere Gangart zu versetzen, das Tempo innerhalb einer Gangart zu reduzieren oder den Takt und die Haltung des Pferdes während des Ganges zu verbessern. Eine halbe Parade wird sehr häufig eingesetzt. Sie hat die Funktion, den Schwerpunkt des Pferdes kurz auf die Hinterhand zu verlegen und das Genick zum Nachgeben zu bringen. Je häufiger der Reiter einem Pferd eine halbe Parade gibt, desto leichter lernt es, seinen Schwerpunkt zu verlegen, desto leichter wird seine Anlehnung. Vor allem für die Grundausbildung des Pferdes sollten
also "die Finger des Reiters wie die eines Pianisten sein: hören sie
auf sich leise und weich zu bewegen, verstummt die Melodie!!" Je feiner die halben Paraden im Laufe der Ausbildung werden, desto größer wird mein Einfluß auf Luna, desto mehr steigt die Harmonie zwischen uns. Um Luna zu vermehrter Gewichtsaufnahme mit der Hinterhand anzuhalten, reite ich häufig Übergänge und Tempounterschiede innerhalb einer Gangart, nehme vermehrt die Arbeit auf dem Zirkel dazu. Die Arbeit auf gebogenen Linien Durch die vorangegangenen seitlichen Übungen ist Luna gehorsam auf die einseitigen Einwirkungen von Schenkel und Zügel geworden, jetzt kann ich mich darauf konzentrieren, die gebogenen Linien (Zirkel, große Volten, Ecken, Kehrtwendungen, Schlangentouren, Achten...) richtig auszureiten. Das äußere Beinpaar hat in jeder Wendung einen längeren Weg zurückzulegen als das innere. Das erfordert eine treibende Hilfe des äußeren Schenkels. Der innere Zügel führt in die Wendung hinein, der innere Schenkel erhält die Biegung; dann kann der äußere Zügel etwas nachgegeben werden, ohne dass die Anlehnung verlorengeht und das Pferd über die äußere Schulter ausfällt.
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Auch das Rückwärtstreten ist eine wichtige Übung, um die Versammlungsfähigkeit des Pferdes zu fördern. Richtig ausgeführt hat das Rückwärtsrichten ebenfalls eine diagonale Fußfolge und beansprucht stark die Bauch-und Lendenmuskeln, die sich zusammenziehen müssen.Je besser die Lektion gelingt, um so tiefer senkt sich das Becken des Pferdes. Dann entspricht diese Übung dem versammelten Trab, in den man das Pferd dann entlassen kann. Da der versammelte Trab einfacher ist, als das Rückwärtsrichten, wird es diesen als Belohnung leicht und in schöner Kadenz annehmen.
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Konstante Anlehnung
erarbeiten |
Die natürliche Schiefe eines Pferdes überbrücken
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Die Hinterhand aktivieren
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Die Arbeit auf gebogenen Linien
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Die Arbeit an der Hand
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Die Arbeit auf zwei Hufschlägen
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Von der Trense zur Kandare
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