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Distanzreiten

Distanzreiten reiten über lange Strecken mit dem Pferd
Distanzreiten reiten über lange Strecken mit dem Pferd

Das Distanzreiten im Pferdesport

Das Distanzreiten ist für Pferd und Reiter eine besondere Herausforderung. Distanzreiten ist heute eine sportliche Disziplin. Aber weite Strecken haben Pferde schon immer seit Ihrer Domestikation zurücklegen müssen.
Als Beispiel seien hier die Pferde des legendären Ponyexpress in Amerika aufgeführt oder der 10.000 Meilen Ritt von Tschiffley quer durch Amerika. Oder die Geschichte als 1935 eine Herde Achal Tekkiner 4.300 km von Ashkabad nach Moskau zog und dabei (ohne Wasser) ein 360 km weites Wüstengebiet in drei Tagen durchquerte.

Es kommt bei einem Pferd für das Distanzreiten weniger auf die Rasse an, sondern mehr auf einen korrekten Körperbau. Ein Pferd, wie auch der Mensch, ist immer nur so gut wie sein schwächster Körperteil!
Die Skelettstruktur und das Gebäude müssen stimmen. Der Brustkorb muß viel Platz für Herz und Lunge bieten, die Gliedmaßen sollten gut proportioniert und die Beine kräftig sein.
Die Fessel sollte im richtigen Winkel stehen und die Hinterhand kräftig behost sein. Eisenharte Hufe sind ebenso wichtig, wie ein erstklassiger Gesundheitszustand.

Distanzreiten

Es darf davon ausgegangen werden, dass die Ursprünge des Distanzreitens als sportliche Disziplin in Amerika und Australien liegen, wo dieser Sport schon seit über 30 Jahren ausgeführt wird.
Mittlerweile gibt es Wettbewerbe der Spitzen-Klasse mit 160 km am Tag. Jedes Land hat im Distanzreiten seine eigenen Regeln. 1977 wurde in Deutschland einen Verein gegründet, der mit der FN zusammen arbeitet.

Distanzreiten sollte aber nicht nur die sportliche Variante (Wettkampfsport) genannt werden. Auch viele Freizeitreiter legen mit ihren Pferden auf Wanderritten (Trails) enorme Distanzen zurück.

Jedes gut trainierte Pferd oder Pony kann an Wettbewerben im Distanzsport teilnehmen. Wichtig ist allerdings sein Gesundheitszustand und seine PAT Werte (Puls, Atmung, Temperatur) während des Rittes und nach den einzelnen Abschnitten. Die PAT-Werte sind festgelegt. Nach jedem Streckenabschnitt hat das Pferd eine bestimmte Zeit zur Verfügung, um wieder auf normale Werte zu kommen. Werden diese Werte nicht erreicht oder die Zeit überschritten, so kann das Pferd von einer weiteren Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen werden.

Pferde, die an Distanzritten teilnehmen, bekommen meist eine besondere Ausbildung im Springen, in der Dressur und ganz besonders in der Ausdauer und Zuverlässigkeit. Der Reiter muß mit seinem Pferd Bäche überspringen, Flüsse durchschwimmen, natürliche Hindernisse bewältigen, evtl. Tore öffnen und wieder schließen, und nicht selten begegnen den beiden große Maschinen. Auch ist eine permanente Hilfengebung einfach zu ermüdend für den Reiter, das Pferd muß in Selbsthaltung die Strecke bewältigen und mit gelegentlichen Kommandos des Reiters wissen was es zu tun hat.

Distanzreiten

Im Distanzsport vereinen sich oft die Reitweisen der klassischen Reiterei und die der Westernreiter.
Klassisch geritten aber ohne stete Hilfengebung, ohne ständiges "an den Zügel stellen". Es erfolgen nur kurze Signale an das Pferd, um die Gangart oder die "Aufrichtung" zu erreichen.

Die Sättel werden nach Bequemlichkeit für Pferd und Reiter ausgewählt, die Kleidung des Reiters nach dem Wetter, zwingende Kleidervorschriften gibt es nicht.

Der Distanzsport, das Reiten von Distanzen, ist eine wunderbare Herausforderung für Pferd und Reiter, mit und ohne Wettbewerbsambitionen.




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