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Klassische-Dressur:
Reiten als Kunst |
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Die veränderte Einstellung der Freizeitreiter zur Pferdeausbildung
spielt bereits heute eine große Rolle: Sie wollen ihre Pferde nicht
nur artgerecht halten sondern auch artgerecht ausbilden und reiten.
Die vorsichtig zu entwickelnden Dressurlektionen sollten für die weitere gymnastizierende Ausbildung des Pferdes wichtig sein und keinen Eigenzweck haben. Sie dienen der Losgelassenheit und der Durchlässigkeit der Pferde.
In den romanischen Schulen wird zudem viel Wert auf die Leichtigkeit des Mauls durch Lockerung des Unterkiefers gelegt; eine hierzulande fast vergessene Ausbildungsmethode mit durchschlagendem Erfolg! Die Arbeit an der Hand und vom Boden aus sind deshalb unverzichtbare Methoden in der Klassisch-Barocken Reiterei: Ein Pferd, welches vom Boden aus schon im Gleichgewicht seine Lektionen geht, wird sie auch unter dem Reiter mit weniger großen Schwierigkeiten meistern. Es lohnt sich, sich am Anfang viel Zeit zu nehmen.
Was in der Grundausbildung an Monaten investiert wird, gewinnt man
im Laufe der Arbeit an Jahren zurück. Und erst dann wird ein Pferd
mit zunehmenden Alter immer besser und ausdrucksvoller!
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