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Wenn
Pferdefreunde ihre Nachrichten füs Internet verfassen,
denken Sie oft nicht daran, dass die Nachrichten nicht von
Computern gelesen werden, sondern von anderen Menschen.
Diese Menschen teilen vermutlich mit dem Pferdefreund das
Hobby und die Begeisterung, kennen sich sind aber am PC und
Online vielleicht weniger gut aus.
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Ihre
Nachricht kann nicht nur von Leuten im deutschsprachigen Raum
gelesen werden, sondern auf der ganzen Welt. Lassen Sie sich
also besser nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreissen.
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Bedenken
Sie: Je ausfallender und unhöflicher Sie sich gebärden, desto
weniger Leute sind bereit, Ihnen zu helfen, wenn Sie selbst
einmal etwas brauchen.
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Eine
einfache Faustregel: Schreiben Sie nie etwas, was Sie dem
Adressaten nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen
würden.
2.
Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal denken.
Und dann erst veröffentlichen!
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Die
Gefahr von Missverständnissen ist bei einem schriftlichen
Medium wie das Internet besonders hoch. Vergewissern Sie sich
mehrmals, dass der Autor des Beitrags, auf den Sie antworten
wollen, auch das gemeint hat, was Sie denken. Insbesondere
sollten Sie darauf achten, ob nicht vielleicht Ironie, Sarkasmus
oder eine ähnliche Variante des Humors benutzt wurde, ohne
ihn mit dem Smiley-Symbol ":-)" zu kennzeichnen.
3.
Teilen Sie der Internetgemeinschaft der Pferdefreunde etwas
Neues mit!
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Ihr
Beitrag kann an ein Millionenpublikum weltweit verteilt werden.
Teilen Sie daher etwas Neues mit, wenn Sie etwas schreiben!
- Bedenken Sie die
potentiellen Folgen, denn auch im Internet gilt: das Internet
ist KEIN absolut rechtsfreier Raum und JEDER ist für das
verantwortlich was er schreibt.
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Machen
Sie Ihren Standpunkt klar, und drücken Sie sich verständlich
aus. Durch schlüssige Argumentation können Sie von vornherein
viele Missverständnisse vermeiden.
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Denken
Sie aber daran, dass niemand gerne Beitrag liest, die mehrere
hundert Zeilen lang sind. Ihr Beitrag sollte kurz und prägnant
sein, jedoch ohne dass dabei das Verständnis auf der Strecke
bleibt.
4.
Ihre Beiträge sprechen für Sie - Seien Sie stolz auf sie!
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Die
meisten Pferdefreunde im Netz kennen und beurteilen Sie nur
aufgrund dessen, was Sie in News und Mail schreiben. Versuchen
Sie daher, Ihre Beitrag leicht verständlich und möglichst
fehlerfrei zu verfassen.
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Ein
Wörterbuch neben dem Rechner mag als Übertreibung erscheinen,
andererseits wird ein möglichst fehlerfreier und gut formulierter
Beitrag ernster genommen als ein vor Fehlern beinahe unleserlicher
oder durch schlechte Wortwahl unverständlicher Beitrag.
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Bedenken
Sie, dass Ihr Anliegen schlecht vertreten wird durch einen
Beitrag, der nicht elementaren Anforderungen an Stil, Form
und Niveau genügt.
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Vielleicht
lesen Ihre zukünftigen Kollegen oder Ihr zukünftiger Chef
mit. Vorurteile bilden sich leicht.
5.
Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie einen Beitrag schreiben!
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Einige
Pferdefreunde denken, es reiche aus, einen Beitrag in wenigen
Minuten in den Rechner zu "hacken". Besonders im Hinblick
auf die vorangegangenen Punkte ist das aber kaum möglich.
Sie sollten sich Zeit nehmen, um einen Beitrag zu verfassen.
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Vergewissern
Sie sich vor dem Schreiben, ob nicht bereits andere eine gleichwertige
Antwort verfasst haben. Dadurch kennen Sie einen Teil der
nachfolgenden Diskussion und können vorgebrachte Argumente
bei Ihrem Beitrag schon berücksichtigen.
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Jeder
Beitrag sollte vor dem endgültigen Abschicken mindestens einmal
vollständig durchgelesen und überarbeitet werden.
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Manchmal
empfiehlt es sich auch, den Beitrag noch einmal zu überschlafen.
Oft stellt sich am nächsten Tag heraus, dass man zu impulsiv
reagiert oder eine Beleidigung verfasst hat. Hier ein Tip:
wichtige Beiträge erst einmal ausdrucken., am nächsten
Tag nochmals durchlesen und erst dann verschicken.
6.
Vernachlässigen Sie nicht die Aufmachung Ihres Beitrags!
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Durch
Groß- und Kleinschreibung wird ein Text leserlicher. Absätze
dienen der Gliederung und lockern den Text auf. Darüber hinaus
sollten Punkte und Kommas selbstverständlich sein.
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Eigener
und zitierter Text sollten grundsätzlich durch eine Leerzeile
getrennt werden. Auf Blocksatz verzichten Sie im Internet
besser, da unterschiedlich breite Leerschritte der verschiedenen
Programme das Lesen erschweren.
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Sie
sollten die Breite der eigenen Zeilen unter etwa 70 Zeichen
halten, damit auch nach mehrmaligem Zitieren von Text (Quoten)
die Standardzeilenbreite von 80 Zeichen nicht überschritten
wird. Zudem wissen professionelle Schreiberlinge längst, dass
Zeilen mit mehr als etwa 70 Zeichen vom Menschen nur noch
mit Anstrengung zu lesen sind (zählen Sie doch einmal die
Zeichen pro Zeile in Ihrer Tageszeitung).
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Weitere
grundlegende Hinweise zur Textgestaltung finden Sie beispielsweise
im Duden (Regeln für das Maschinenschreiben) oder in der entsprechenden
DIN 5008 (Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung).
7.
Achten Sie auf die "Subject:"-Zeile!
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Wenn
Sie z.B. bei E-Mails einen Beitrag verfassen, achten Sie auf
den Inhalt der "Subject:"-Zeile (umgangssprachlich auch "Betreff"
oder "Thema" genannt). Hier sollte in kurzen Worten (möglichst
unter 40 Zeichen) der Inhalt des Beitrags beschrieben werden,
so dass ein Leser entscheiden kann, ob er von Interesse für
ihn ist oder nicht.
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In
länger dauernden Diskussionen kann es passieren, dass das
Thema, über das debattiert wird, vom ursprünglichen "Subject"
abweicht. Bitte ändern Sie die "Subject:"-Zeile entsprechend
ab. Eine gute Angewohnheit ist es, wenn Sie das alte Thema
zusätzlich auch noch angeben; bei Antworten auf solche Beitrag
(Followups) sollte das alte Thema aber entfernt werden. Ein
Beispiel:
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Bei
einem Followup schlägt Ihr Newsreader standardmäßig das alte
(bisherige) Thema vor: Subject:
Re: Pferdekrankheiten. Die
Diskussion ist aber längst auf das Thema "Pferdekrankheiten"
abgeschweift. Benutzen Sie das spezielle Schlüsselwort "was:"
und ändern sie wie folgt auf das "aktuelle Thema"
als Subject:
"Aktuelle Thema" (was: Pferdekrankheiten). Followups
auf Ihren neuen Beitrag sollten nur noch das Thema Subject:
Re: Pferdekrankheiten erhalten.
8.
Denken Sie an die Leserschaft!
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Überlegen
Sie sich vor dem Posten eines Beitrags oder Followups, welche
Leute Sie mit Ihrer Nachricht erreichen wollen. Ein Beitrag
mit dem Titel "Friesenpferd, männlich, 9 Jahre, Spitzenvererber"
ist in einer regionalen Newsgruppe sicher wesentlich besser
aufgehoben als in einer weltweit lesbaren "de.*"- Forum.
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Wählen
Sie die ein Forum, in dem Sie schreiben, sorgfältig aus. Sie
sollten dieses Forumauch selbst lesen.
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Ein
"Crossposting" eines Beitrags in mehrere, womöglich inhaltlich
verwandte Foren ist nicht empfehlenswert. Wenn Sie dennoch
ein Crossposting (durch Angabe mehrerer Forumnamen) erzeugen,
lenken Sie bitte darauffolgende Beiträge mit Hilfe z.B.
Ihrer E-Mail Adrese in Ihr Postfach. So gehen keine Antworten
verloren..
9.
Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus!
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Achten
Sie darauf, dass Sie Ihre ironisch gemeinten Bemerkungen so
kennzeichnen, dass keine Missverständnisse provoziert werden.
Bedenken Sie: In einem schriftlichen Medium kommt nichts von
Ihrer Mimik und Gestik herüber, die Sie bei persönlichen Gesprächen
benutzen würden.
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Im
Netz gibt es für diesen Zweck eine Reihe von Symbolen, die
man Smileys nennt; die gebräuchlichsten sind ":-)" und ":-(".
Wenn Ihnen nicht sofort auffällt, was diese Smiley-Symbole
bedeuten sollen, legen Sie den Kopf doch einfach auf die linke
Schulter und schauen Sie noch einmal ... :-)
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Für
den Leser gilt: Erscheint Ihnen ein Text missverständlich
oder unlogisch, ziehen Sie in Betracht, dass er ironisch oder
sarkastisch gemeint sein könnte. Bitten Sie im Zweifelsfall
den Autor per E-Mail um eine Erklärung, statt sofort ein Followup
zu posten.
10.
Kürzen Sie zitierten Text auf das notwendige Minimum!
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Es
ist eine gute Angewohnheit, kurze Ausschnitte des Textes,
auf den man sich bezieht, wörtlich zu zitieren und dem eigenen
Text voranzustellen.
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Machen
Sie es sich zur Angewohnheit, nur gerade so viel Original-Text
stehen zu lassen, dass dem Leser der Zusammenhang nicht verloren
geht. Zitierter Text (Quote) stellt nur eine grobe Gedankenstütze
dar, viel wichtiger ist das, was Sie an neuen, interessanten,
eigenen Gedanken hinzuzufügen haben.
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Zitieren
Sie bereits zitierten Text nach Möglichkeit nicht erneut.
Statt Text wortwörtlich zu zitieren, kann er auch durch eine
kurze in eckige Klammern [] gesetzte Umschreibung ersetzt
werden.
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Zitieren
Sie nur Text, auf den Sie auch Bezug nehmen.
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Lassen
Sie den Originaltext aber auch nicht ganz weg! Der Leser Ihres
Beitrags hat den Beitrag, auf den Sie sich beziehen, mit hoher
Wahrscheinlichkeit nicht mehr exakt in Erinnerung und hat
ohne eine Gedankenstütze große Mühe, den Sinn Ihrer Ausführungen
zu erkennen.
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Das
Zitieren von Unterschrift oder Signatur ist eine leider weit
verbreitete Unsitte und unerwünscht.
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Beim
Zitieren sind den einzelnen Zeilen vorangestellte Initialen
nicht erforderlich, weil Newsreader-Software an Hand der internen
Beitrag-Verkettung (wozu das Schlüsselwort "References" im
Header von Beitragn dient) dies individuell auf Wunsch darstellen
kann. Aus dem gleichen Grund ist bei der einleitenden namentlichen
Anrede die Wiederholung von Subject, Message-ID, Newsgroup-Namen,
Datum und den meisten anderen Header-Zeilen überflüssig.
11.
Benutzen Sie E-Mail!
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Wenn
Sie dem Autor eines Beitrags etwas mitteilen wollen, überlegen
Sie bitte, ob dies eine Bereicherung der laufenden Diskussion
ist und auch andere interessieren könnte - oder ob nicht eine
einfache E-Mail besser geeignet wäre.
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Ein
Beispiel: Hitzige Diskussionen arten manchmal in wüste Beschimpfungsorgien
(sogenannte "Flame Wars") aus. Spätestens dann ist der Zeitpunkt
gekommen, ab dem außer den Streithähnen niemand mehr an der
Diskussion interessiert ist.
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Auch
Hinweise auf Rechtschreibfehler, technische Probleme, offensichtliche
Irrtümer oder Netiquetteverstöße tätigt man besser per E-Mail.
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Es
ist normalerweise unhöflich, Antworten per E-Mail auch noch
einmal zusätzlich öffentlich zu posten. Man sollte sich entscheiden:
entweder E-Mail oder News, aber nicht beides. Tun Sie es dennoch,
sollten Sie unbedingt zu Beginn der Nachricht darauf hinweisen,
etwa "[posted and mailed]". Doch vergessen Sie nicht: Es ist
besser, Sie entscheiden sich für _ein_ Kommunikationsmedium
- E-Mail oder News!
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Generell
gilt: Wenn Sie etwas mitteilen wollen, das auch Millionen
andere Leute interessieren dürfte, benutzen Sie News. Andernfalls
ist E-Mail passender.
12.
Geben Sie eine Sammlung Ihrer Erkenntnisse an das Netz weiter!
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Wenn
Sie eine Frage an die Netzgemeinde gestellt und darauf Antworten
per E-Mail empfangen haben, welche eventuell auch andere Leute
interessieren könnten, fassen Sie die Ergebnisse (sinnvoll
gekürzt) zusammen, und lassen Sie damit auch andere von den
Antworten auf Ihre Frage profitieren.
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Haben
Sie mit dem Schlüsselwort "Followup-To: poster" im Header
Ihres Beitrags veranlasst, dass Antworten auf Ihren Beitrag
nicht veröffentlicht, sondern automatisch nur an Sie per E-Mail
geschickt werden, sollten Sie nach angemessener Zeit eine
Zusammenfassung Ihrer Erkenntnisse veröffentlichen (und diese
Absicht auch in Ihrem Beitrag ankündigen).
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Weisen
Sie von vornherein darauf hin, wenn Sie ohnehin eine Zusammenfassung
posten wollen. Damit vermeiden Sie überflüssige Antworten
der Art "Bitte poste doch eine Zusammenfassung.", "Bitte sende
mir eine Zusammenfassung per E-Mail.", "Send me a copy.",
"Me too.", "Add me." usw.
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Entsprechend
gilt für die Leser: Wenn Sie gern möchten, dass jemand eine
Zusammenfassung veröffentlicht, bitten Sie ihn per E-Mail
darum, auf gar keinen Fall öffentlich (Followup).
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Bedenken
Sie: Es gilt als unhöflich, in einem Forum, das man nicht
liest, nur Fragen zu stellen und Antworten per E-Mail einzufordern.
Niemand liest gern Foren, in denen nur Fragen gestellt werden,
aber keine Antworten stehen.
13.
Achten Sie auf die gesetzlichen Regelungen!
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Achten
Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Beitrag keine Gesetze brechen.
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Seien
Sie vorsichtig beim Zitieren aus urheberrechtlich geschützten
Werken. Begehen Sie keine Straftaten. Rufen Sie nicht zu Straftaten
auf.
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Wenn
Sie unsicher sind, ob Sie die Rechte eines anderen vielleicht
verletzen könnten, fragen Sie ihn vorher per E-Mail, was er
von Ihren Absichten hält.
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Das
Veröffentlichen von E-Mail ist - abgesehen von seinen möglichen
rechtlichen Konsequenzen - unhöflich und sollte nicht ohne
die explizite Einwilligung des Autors geschehen.
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Da
Ihre Beitrag von einem Millionen-Publikum gelesen werden,
seien Sie zurückhaltend mit dem, was Sie über andere sagen.
Deshalb nochmal unser Aufruf: das Internet ist kein rechtsfreier
Raum!
14. Benutzen Sie Ihren wirklichen Namen,
kein Pseudonym!
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In
der Mailboxszene und bei einigen Internet-Anbietern verbergen
die Nutzer ihre wahre Identität hinter einem Pseudonym und
schreiben manchmal Dinge, die sie sich sonst nicht erlaubt
hätten. Aufgrund der negativen Erfahrungen, die viele Leute
im Netz mit den Trägern solcher Pseudonyme gemacht haben,
sollten Sie Ihre Beitrag mit Ihrem wirklichen Namen ("real
name") versehen.
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In
einigen Foren und Newsgruppen, in denen es um sehr sensible
Themen geht (zum Beispiel sexuelle Gewohnheiten etc.), werden
Pseudonyme bzw. Beitrag, die über sogenannte Anonymous-Remailer
(auch "Anon-Server" genannt) gepostet wurden, in Ausnahmefällen
geduldet.
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Pseudonyme
bzw. Anonymous-Remailer bieten übrigens keinen Schutz, wenn
man dem Netz oder seinen Teilnehmern schaden oder wenn man
Straftaten begehen will. Wie bei den meisten elektronischen
Medien ist im Ernstfall eine nachträgliche Rückverfolgung
durchaus möglich.
15.
Vorsicht mit Kommerziellem!
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Ein
gewisses Maß an kommerzieller Information wird im Forum und
in Newsgruppen durchaus geduldet. Beispielsweise Adressen
von Firmen, die ein bestimmtes Produkt anbieten, nach dem
jemand gefragt hat. Als unverschämt gilt dagegen die Verbreitung
von reinen Werbeinformationen. Insbesondere dann, wenn ein
gewisses Volumen überschritten oder unaufgefordert gepostet
wird.
16.
Vorsicht mit Binaries und Multipart-Beiträgen!
Binär-Dateien (Grafik,
Musik, ausführbare Programme usw.) sind in den Diskussionsgruppen
des Internets unerwünscht. Für Binär-Dateien gibt es spezielle
Newsgruppen. Im Allgemeinen ist es jedoch besser, auf Binär-Dateien
in den News zu verzichten und statt dessen nur auf entsprechende
Download-Möglichkeiten via FTP oder WWW hinzuweisen.
17.
Du oder Sie?
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Aus
der Deutschsprachigkeit der "de.*"-Hierarchie erwächst die
Frage, ob man andere Netzteilnehmer in Foren, News und Maisl
"duzen" oder "siezen" sollte. Es gilt normalerweise: Wer selbst
siezt, will gesiezt werden. Wer duzt, will selbst geduzt werden.
Manche Dieste legen sich auch auf eine bestimmte "Tonart"
fest, gegen die man nicht verstoßen sollte.
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Die
meisten Teilnehmer der "de.*"-Hierarchie duzen sich jedoch,
unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung. Und viele,
die siezen, tun dies nur anfangs, weil sie noch nicht wussten,
dass die meisten ein "Du" bevorzugen. Wird man gesiezt, sollte
man aber dennoch nicht gleich mit dem "Du" beginnen, sondern
vorher fragen, ob dies für den anderen in Ordnung ist.
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Wahrscheinlich
ist diese Netiquette einer der wenigen Beitrag im Netz, in
dem Sie mit voller Absicht gesiezt werden.
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