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7 Faktoren an dem ein guter Reitverein zu erkennen ist

Wenn Sie gerne eine Reitschule besuchen möchten, dann sollten Sie ganz genau darauf achten, welchem Reitverein Sie beitreten möchten. In vielen Fällen kommt es nämlich vor, dass die Reitlehrer nicht besonders nett sind oder die Dinge wie man mit einem Pferd umzugehen hat, nur mangelhaft erklären können.

Besonders für Reitanfänger ist es sehr wichtig, dass auf sie eingegangen wird, denn diese besitzen noch kein Fachwissen, wie man mit einem Pferd umgeht. Da es viele gute aber auch einige schlechte Reitschulen gibt, stellen wir Ihnen nun einige wichtige Kriterien vor, die Sie beherzigen sollten, wenn Sie einen guten Reitverein suchen.
 

In guten Reitvereinen ist auch die Teilnahme an einem Reitturnier gar kein Problem und bereitet viel Spass

 

1. Der Zustand der Schulpferde

Dieser Punkt ist einer der wichtigsten, deshalb zählen wir ihn auf. Wir empfehlen Ihnen, den Verein vorher zu besuchen und die Pferde genau unter die Lupe zu nehmen, bevor Sie sich dort in der Reitschule anmelden. Wenn Sie die Pferde inspizieren, achten Sie auf Merkmale die auf eine falsche Ernährung oder nicht artgerechten Nutzungsweise hindeuten. Vielleicht ist das Pferd ja zu dünn oder zu dick? Sehen Sie jede einzelne Rippe? Auch das Fell ist ein wichtiger Indikator. Wenn es sehr weich und glänzend wirkt, dann ist das Tier gesund. Sieht es hingegen eher matt und stumpf aus, dann stimmt auf jeden Fall etwas nicht! Zu guter Letzt können Sie auch noch die Hufen genau anschauen. Ein Pferd leistet sehr viel Arbeit und daher müssen die Hufe unbedingt gesund gehalten werden. Ein gesunder Huf ist harmonisch und regelmäßig geformt, außerdem besitzt er eine gleichmäßig umlaufende Wandstärke.

Doch nicht nur die Optik ist wichtig um den Zustand eines Pferdes korrekt einordnen zu können. Das Tier kann auch einen psychischen Schaden haben. Pferde die mental gesund sind, wirken in der Regel sehr aufgeschlossen und freundlich. Kranke Tiere drehen sich einfach von Ihnen weg, diese Pferde wollen mit Menschen nichts zu tun haben und mussten wahrscheinlich schreckliche Dinge durchleiden.

Außerdem sollte jedes Schulpferd seinen ganz eigenen Sattel haben. Beim Verein, beziehungsweise der Reitschule, können Sie außerdem nachfragen, ob die Pferde korrekturgeritten werden oder nicht.

Auf jeden Fall sollten Sie mit dem Personal dort möglichst viel ins Gespräch kommen. Ein altes Pferd das krank wirkt, kann zum Beispiel in der Nähe von Schulpferden stehen. Das Alter können Sie allerdings nicht immer sofort auf den ersten Blick erkennen. Ihr Urteil sollten Sie deshalb nicht zu schnell fällen.

2. Achten Sie auf das Verhalten der Pferde im Training

Natürlich ist es für Sie wichtig, dass bevor Sie am Reittraining als Schüler teilnehmen, einmal dabei zugeschaut haben und den Umgang mit den Pferden beurteilen konnten. Dies stellt ein wichtiges Kriterium dar, um die Professionalität einer Reitschule richtig bewerten zu können.

Achten Sie darauf, dass nicht zu viele Reitschüler gleichzeitig an einer Reitstunde teilnehmen, es sollten auf jeden Fall nicht mehr als 5 sein! Schauen Sie darauf, ob es Bodenarbeit, eine Sitzschulung und allgemein einen Theorieunterricht gibt.

Wie verhalten sich die Pferde beim Reiten? Müssen diese oft gezügelt werden, Beißen, Buckeln oder Wiehern die Tiere sehr oft? Und wie gut reagieren die Schulpferde überhaupt auf die Hilfen? Manchmal kommen nämlich Schlaufzügel oder Ausbinder als Hilfszügel zum Einsatz.

3. Wie freundlich sind die Reitlehrer im Training?

Hinzu kommt natürlich auch, dass der Reitlehrer die Fragen der Schüler sehr gerne und auch ausführlich erklärt. Er muss sehr geduldig und freundlich auf Nachfragen reagieren können. Heutzutage gibt es viele Reitschulen, wo der Ton nicht sehr nett ist. Wenn viel herumgebrüllt wird, ist das nicht nur für die Schüler schlecht, auch die Pferde leiden unter dem Geschrei!

Früher war ein Militärton beim Training normal, doch mittlerweile ist man hier auch schon zurückgerudert und ein normales Sprechen sollte heutzutage eigentlich Gang und Gäbe sein!

4. Werden die Pferde größtenteils mit Schlaufzügeln geritten?

Wenn Sie beobachten, dass die Tiere zu einem Großteil mit Schlaufzügeln geritten werden, dann sollten Sie einen großen Bogen um diesen Verein oder Reitschule machen. Denn das ist ein sehr schlechtes Zeichen. Denn die Zügel sind nicht sehr pferdefreundlich, werden aber manchmal eingesetzt um das Lernen zu erleichtern. Besonders beim Sitzunterricht sind sie sehr hilfreich für Anfänger.

Die grundsätzliche Diskussion ob die Schlaufzügel als hilfreiches Mittel beim Training sinnvoll sind oder eher als Folterwerkzeug gelten, zieht sich durch die Reitvereine und -schulen.

Viele Reiter sind heutzutage aber der Meinung, dass die Schlaufzügel verboten gehören.

Schlaufzügel dienen dazu, den Kopf des Tieres besonders einfach unten zu halten. Dabei ist der Ausbildungsstand des Tieres egal. Es gibt mehrere Methoden den Kopf unten zu halten, doch mit dem Schlaufzügel geht das besonders schnell. Durch die Zughilfen, verdoppelt sich die Zugkraft, die durch den Reiter auf das Pferd einwirkt. Dafür ist ein Flaschenzugprinzip verantwortlich.

Es gibt eine sehr große Anzahl an Reitern, die sich überhaupt nicht darüber bewusst sind, wie solche Schlaufzügel überhaupt funktionieren, sie verspüren nur einen deutlich größeren Effekt beim Training auf das Pferd.

Mittlerweile haben aber immer mehr Reitlehrer begriffen, dass es beim Training nicht um einen möglichst starken Zug geht. Wenn man Schlaufzügel nutzt um das Pferd zu zwingen eine bestimmte Stellung oder Haltung an den Tag zu legen, dann ist das keine vernünftige Dessur. Die Tiere leiden enorm darunter, besonders wenn das Werkzeug sehr häufig oder gar durchgehend zum Einsatz kommt.

5. Wie sieht die Preisgestaltung der Reitschule aus?

Neben den oben genannten Kriterien, sollten Sie auch den Preis ins Verhältnis setzen. Bedenken Sie, dass ein zu niedriger Preis nicht ausreicht um die Pferde artgerecht versorgen zu können. Rein rechnerisch müssen sich die Reitstunden für die Schule oder den Verein auch rechnen. Wenn eine Reitschule nur 16 Euro pro Stunde verlangt, ist das schon hart an der Grenze. 18 €/h sind ein guter Schnitt, manche Schulen verlangen auch mehr als 20 Euro, hier sollten Sie dann auch besonders auf eine begrenzte Teilnehmerzahl achten. Der Unterricht muss seinen Preis wert sein, es sollte eine pferdefreundliche Atmosphäre herrschen und die Haltungsbedingungen müssen einfach stimmen. Ein Schulpferd kostet jede Menge, und zwar viele tausend Euro, sowohl das Tier an sich, als auch die Haltung, das müssen Sie berücksichtigen.

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6. Werden die Pferde in Boxen gehalten?

Besonders die Schulpferde müssen mental sehr ausgeglichen wirken und viel Lebensfreude besitzen. Deshalb sind korrekte Haltebedingungen ein absolutes Muss für ein gesundes und gut gelauntes Schulpferd. Wenn die Tiere die in der Schule zum Einsatz kommen, den ganzen Tag nur in einer kleinen Box herumstehen, werden sie unglücklich. Außerdem ist der regelmäßige Kontakt zu Artgenossen sehr wichtig, da die Pferde sonst mit der Zeit verhaltensgestört werden und nicht mehr sozial kompatibel sind, was sich sehr schlecht auf das Training auswirken würde.

Auch sollten Sie sich erkundigen, wie oft die Pferde in ihrer Freizeit auf die Koppel dürfen oder inwiefern diese auch mal in der freien Natur ausgeritten werden. Werden Sie zum Beispiel durchgehend als Schulpferd eingesetzt, in einer Pferdebox gehalten und haben wenig Kontakt zu anderen Tieren, dann kann der Unterricht sogar gefährlich werden, weil die Pferde dann womöglich buckeln oder durchgehen.

7. Wie viele Reitstunden müssen die Pferde pro Tag laufen?

Diesen Punkt dürfen Sie nicht vernachlässigen. Erfragen Sie unbedingt, wie viele Reitstunden die Schulpferde pro Woche machen müssen. Jede Reitstunde ist ein wenig Stress für die Tiere und fordert sie.

Fragen Sie nach, ob es einen Pausentag pro Woche gibt, an denen die Pferde sich ausruhen können.


Achtung Hinweis!
Onlinecasinos sind erst für Spieler erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind. Glücksspiel kann in Spielsucht enden. Weitere Infos und Hilfe finden Sie unter BZgA.
18.10.2019

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