Besuchen Sie unsere reiten.de Facebook-Seite Besuchen Sie unseren reiten.de Twitter-Feed
Besuchen Sie uns auf
Facebook und Twitter!

Sie sind hier:  www.reiten.deTrennpfeilCommunityTrennpfeilNewsTrennpfeilDas Pferderennen-ABC: Die wichtigsten Regeln und Begriffe im Überblick
Melden Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter an!

Das Pferderennen-ABC: Die wichtigsten Regeln und Begriffe im Überblick

Im Pferderennsport gibt es, ebenso wie in populäreren Sportarten, bestimmte Begriffe und Regeln, ohne die man nicht mitreden kann. Für Neulinge auf dem Gebiet wurden in diesem Artikel deshalb die wohl wichtigsten Wörter zusammengetragen und kurz erklärt.

A

Abstammung - Bei der Zucht der Tiere wird sehr genau auf die Abstammung der Pferde geachtet. Sie hat eine besonders große Bedeutung. Die Züchter achten besonders auf den Deckhengst, also dem Vater des Tieres. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Nachfahren ähnliche Merkmale aufweisen wie der Vater. Als weiteres Kriterium, kommt natürlich die Mutter mit ins Spiel. Zwei starke Eltern sorgen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen kräftigen Nachwuchs. Abzeichen – Diesen Ausdruck nutzt man, um eine optische Abweichung zu beschreiben. Wenn das Pferd zum Beispiel schwarz ist und einen weißen Fleck besitzt, handelt es sich hierbei um einen Farbunterschied zur Grundfarbe des Pferdes. Das nennt man ein Abzeichen. In der Regel befinden sich diese am Körper, an den Beinen und am Kopf. Solche Merkmale werden in den Pass des Tieres eingetragen. Alter – Bei einem Rennsportpferd gibt es kein individuelles Alter, sondern im Prinzip nur Altersklassen, beziehungsweise ein „administratives“ Alter. So heißt es zumindest in der Fachsprache. Jedes Pferd wird jedes Jahr am 1. Januar ein Jahr älter. Dabei ist es egal, wann sie tatsächlich auf die Welt gekommen sind. Wenn das Pferd noch kein Jahr alt ist, wird es bis zum Ende des Jahres, am 31. Dezember einfach Fohlen genannt. Am 1. Januar heißt es dann „Jährling“, ein Jahr später ist das Tier 2 Jahre alt.

B

Bodenverhältnisse/Boden – Man nutzt beim Pferderennen den Begriff „Boden“ einfach nur, um die Beschaffenheit des Geläufs zu beurteilen. Vor dem Rennen, wird dieser mit einem speziellen Messgerät ausgemessen und je nach Beschaffenheit in verschiedene Klassen eingeteilt. Je größer die Beschaffenheitsunterschiede sind, desto weiter auseinander liegen auch die Bodenklassen. Für die Messung steckt man das Gerät an vielen verschiedenen Stellen der Rennbahn ein. Danach wird eine durchschnittliche Eindringtiefe errechnet, die dann den Bodenwert in seiner Beschaffenheit widerspiegelt. Prinzipiell unterscheidet man zwischen hart, fest, gut, weich, schwer und tief. Behinderung – Wenn eine Situation, die durch einen Gegner ausgelöst wurde dazu führt, dass ein Tier einfach in die Richtung des Zieles galoppieren kann, ohne dass das Pferd dabei gestört wird, dann wird das „Behinderung“ genannt. Nach einem solchen Vorfall muss dann üblicherweise die Rennleitung darüber entscheiden, ob eine Disqualifikation wirklich erforderlich ist oder nicht. Das hängt davon ab, ob das Rennen am Ende von dem Vorfall zu stark beeinflusst worden ist. Boxenstart – Zum Beginn eines Rennens, stehen die Pferde einfach in geschlossenen Boxen. Sobald das Rennen startet, öffnen sich beim Start die Boxen nach vorn, das nennt man Boxenstart. Welche Startboxnummer ein Rennpferd erhält, wird am Anfang ausgelost. Die Außenbox kann der Trainer beantragen, das ist die einzige Ausnahme.

C

Classics - Bei den Classics handelt es sich um die englischsprachige Bezeichnung für die 5 wichtigsten Rennen der dreijährigen Pferde. Hier sind die Rennen 1000 und 2000 Guineas, das St. Leger, Derby und die Oaks gemeint. Champion - Damit ist der Reiter oder Trainer gemeint, welcher am Erfolgreichsten war, bezogen auf die Vorsaison.

D

Derby – Hierbei handelt es sich um das wichtigste Galopprennen der Saison, es findet in Hamburg statt. Die Pferde galoppieren hier über eine Distanz von circa 2400 Meter. In jedem bekannten Galoppsportland findet ein solches Derby statt. Zum ersten Mal in der Geschichte, fand ein Derby im Jahr 1780 in der Stadt Epsom in England statt. Disqualifikation – Wenn die Rennleitung es als wichtig erachtet, kann sie einen Teilnehmer disqualifizieren. Als Anlass dafür kann zum Beispiel eine enorme Behinderung im Rennverlauf sein. Es gibt allerdings auch noch weitere Gründe, zum Beispiel wenn ein Reiter mit einem geringeren Gewicht ein Rennen absolviert als vorgeschrieben ist.

E

Erlaubnis – Bei der Erlaubnis handelt es sich um eine Vergünstigung. Der Reiter darf dann weniger als das vorgeschriebene Gewicht tragen. Diesen Vorteil bekommen insbesondere die Auszubildenden, wenn sie gegen deutlich erfahrenere Reiter antreten. Ein Reiter gilt als unerfahren, wenn er weniger als 50 Siege errungen hat. Das Gewicht staffelt sich von 1 kg bis zu 5 kg.

F

Flachrennen – Das sind Rennen in Deutschland, die von 1.000 m bis zu 4.200 m gelaufen werden. Bei Menschen gibt es ja die Begriffe Sprinter, Mittelstreckler und Langläufer. Bei den Rennpferden heißen sie Flieger, Meiler und Steher.

 

Pferde Wettrennen

 

G

Galopprennen – Die Galopprennen sind im Prinzip Leistungsprüfungen und Zuchtprüfungen der englischen Vollblüter. Sie werden in der Form von Flach- und Hindernisrennen durchgeführt. Generalausgleich - Der Maßstab der Jahresleistung von einem Pferd, nennt man einfach Generalausgleich. Für diesen Begriff gibt es auch die gängige Abkürzung GAG. Dabei handelt es sich um ein theoretisches Gewicht, welches alle unterschiedlichen Gewichte der anderen Pferde mit einbezieht. Durch das Berechnen will man allen Beteiligten die gleichen Chancen geben. Gewicht – Bestimmte Sachen zählen zum Gewicht bei einem Pferderennen. Im Prinzip meint man damit einfach das vom Pferd zu tragende Gewicht. Es besteht aus dem Reiter, der Kleidung, Sattelzeug und möglicherweise zusätzlichen Gewichten die aus Blei bestehen. Wie viel Gewicht bei einem Rennen getragen werden muss, steht unter anderem im Programmheft. Gewichtserlaubnis – Dieser Betrag steht in der Regel im Programm hinter einem Namen eines Reiters und zwar in Klammern. Zum Beispiel dass das Pferd weniger Gewicht trägt, weil der Reiter eben noch keine 50 Siege geschafft hat. Es erfolgt eine Staffelung der Gewichtsklassen, je nach der Anzahl der Siege, sind sie von 5 kg bis 1 kg gestaffelt. Gruppenrennen – Üblicherweise werden Gruppenrennen in Frankreich, Italien, Irland und Deutschland ausgeschrieben. Die Klassifizierung wird im internationalen Bereich abgestimmt und festgelegt.

K

Klassische Rennen - Beim klassischen Rennen, dürfen nur die dreijährigen Pferde teilnehmen. Alle Hengste müssen das gleiche Gewicht tragen, nur die Stuten tragen 2 kg weniger. Zu den klassischen Rennen zählen auch das Derbym das St. Leger und der Preis der Diana. Beim Preis der Diana dürfen allerdings nur die Stuten teilnehmen.

L

Listenrennen – Je nach Art und Dotierung, bekommt ein Listenrennen eine entsprechende Bedeutung zu, solche Rennen heißen Listenrennen.

N

N - Hierbei handelt es sich um die Decke, welche unter dem Sattel liegt und die Startnummer des Pferdes trägt.

Q

Quote – Mit Pferderennen wurden auch Sportwetten ins Leben gerufen. Wetten sind aus dem Pferdesport deshalb auch überhaupt nicht mehr wegzudenken. Eine Wettquote stellt hierbei einen Multiplikator des Wetteinsatzes dar für einen bestimmten Wettausgang. Wurde also ein Sieg für einen bestimmten Reiter mit einer Quote von 2.0 versehen, bekommt man im Falle dieses Ereignisses den doppelten Wetteinsatz zurück und hat somit 100% Gewinn gemacht. Die Quoten unterscheiden sich in der Regel bei den einzelnen Buchmachern. Die Pferdewetten Quoten auf Wetten.com sind hier beispielsweise mit die attraktivsten.

R

Rennfarbe - Mit Rennfarbe ist der Farbton gemeint der eingetragen ist und nur dem Besitzer eines Rennpferdes zusteht. Diese ist unter anderem auch im Programmheft aufgeführt und farblich hervorgehoben. Rennleitung – Sie besteht aus 3 Personen oder mehr und überprüft jedes einzelne Rennen und spricht unter Umständen Disqualifikationen und Strafen aus, wenn es zu einem Verstoß kommt. Welche Personen in der Rennleitung sitzen, steht im Programmheft. Rennordnung - In der Rennordnung stehen alle verbindlichen Regeln für Galopprennen, jedes Land hat sein eigenes Regelwerk. Rennverein - Der Veranstalter eins Rennens ist der Rennverein. Es handelt sich dabei um einen eingetragenen, aber gemeinnützigen Verein.

S

Scheuklappen - Damit ein Pferd sich besser konzentrieren kann, werden Scheuklappen eingesetzt. Diese dienen als Konzentrationshilfe und sind farblich in der Rennfarbe ausgelegt.

T

Totalisator - Eingesetzte Wettgelder laufen beim Totalisator ein, er wertet die Wetten aus und berechnet die Quoten. Totes Rennen – Wenn mehrere Pferde gleichzeitig durch das Ziel laufen, ohne einen feststellbaren Abstand zueinander zu haben, dann kann keiner der beiden alleine erstplatziert werden und das Rennen wird als totes Rennen deklariert. Beide Pferde müssen sich zum Beispiel den 1. Platz teilen. Trainer - Es gibt Berufs- und Besitztrainer. Sie bereiten die Pferde auf das Rennen umfangreich vor und kennen sich sehr gut aus. Turf - Im englischsprachigen Raum nennt man den Glaopprennsport auch Turf. Verkaufsrennen – Hierbei handelt es sich um Pferderennen, wo man jedes startende Pferd kaufen kann. Der Verkaufspreis bestimmt dabei auch den geforderten Verkaufspreis.

V

Vorwette – Die Vorwette wird im Pferderennsport auch Außenwette genannt. Hiermit ist eine Wette gemeint, die vor dem Start des Rennens schon außerhalb der Bahn eingezahlt und auf Sieg gewettet wurde.

Z

Zielfoto - Wenn viele Pferde durch das Ziel rennen, muss der Zielrichter mit dem Zielfoto feststellen, in welcher Reihenfolge die Pferde eingelaufen sind. Zuchtrennen - Alle Hengste tragen bei einem Zuchtrennen das gleiche Gewicht und die Stuten dürfen 2 kg weniger mit sich tragen.

Fazit

Es gibt noch ein paar mehr Fachbegriffe, doch mit diesem kleinen Pferderennen-ABC wissen Sie schon einmal die wichtigsten Wörter die es im Jargon bei Pferderennen gibt.

Achtung Hinweis!
Onlinecasinos sind erst für Spieler erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind. Glücksspiel kann in Spielsucht enden. Weitere Infos und Hilfe finden Sie unter BZgA.
07.10.2019

Besuchen Sie unsere reiten.de Facebook-Seite Besuchen Sie unseren reiten.de Twitter-Feed