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Das richtige Futter fürs Pferd - nützliche Tipps rund um Müsli, Heu und co.

Jeder Pferdebesitzer wird das Problem kennen. Welches Futter ist das Richtige für mein Pferd? Wie oft sollte ich mein Pferd füttern? Diese Fragen können nicht pauschal beantwortet werden und hängen von der Rasse, der Haltung und der körperlichen Belastung des Pferdes ab. In diesem Artikel erfahren Sie einige nützliche Tipps zur richtigen Fütterung.

Zunächst einmal ist das richtige Pferdefutter zu finden. Zum Kraftfutter gehören Getreidesorten wie Gerste, Mais oder Hafer, die entweder in Form von Pellets oder als Müsli verfüttert werden. Schon hier gehen die Meinungen weit auseinander. Sollte ich meinem Pferd Hafer füttern oder lieber ein Hafer-freies Müsli wählen?  Viele Pferdebesitzer haben eine strikte Abneigung gegen Hafer. Ein weitverbreitetes Vorurteil ist, dass Hafer einen sehr hohen Eiweißgehalt hat und daher nur an Sportpferde verfüttert werden sollte. Dabei enthält Hafer nicht mehr Eiweiß als Gerste und ist besonders bekömmlich. Der benötigte Tagesbedarf an Kraftfutter hängt von der Rasse und dem Gewicht des Pferdes ab sowie der erbrachten Leistung. Ein Haflinger, der nur freizeitmäßig 2-4 mal in der Woche leicht geritten wird und ansonsten auf der Weide steht, benötigt kaum Kraftfutter, wogegen ein Sportpferd, das täglich im Training steht, eine größere Menge an energiereicher Kost benötigt. Viele verschiedene Futtermittel kann man auf aniforte.de finden.

Zudem sollte einem Pferd ausreichend Raufutter zur Verfügung stehen. Das Kraftfutter stellt die Basis jeder Pferdefütterung dar. Es fördert den natürlichen Zahnabrieb, dient der Einspeichelung und sorgt für Beschäftigung. Auch hier kann der Pferdebesitzer zwischen einigen Alternativen wählen. Das gängigste Raufutter, das zur Pferdefütterung genutzt wird ist das Heu und die Grassilage. Aber auch Maissillage oder Klee kann verfüttern werden. Die Menge des Heus wird ebenso nach Körpergewicht berechnet. Etwa 2,5 bis 3 Kg Heu sollte pro 100 kg Körpergewicht verfüttert werden. Aber auch 24 Stunden zur Verfügung stehendes Heu ist eine Überlegung wert. Diese Fütterungsweise eignet sich gut für Pferde, die dünn sind oder eine normale Statur haben. Normalerweise lernen die Pferde schon nach kurzer Zeit, dass ihnen das Heu nicht weggenommen wird und fressen dann nicht unbedingt viel mehr, als es bei einer normalen Fütterung der Fall wäre. Der Vorteil an 24 Stunden zur Verfügung stehenden Heu ist der hohe Beschäftigungsgrad des Pferdes. Langeweile wird vermieden und das Pferd kann sich selbst das Heu einteilen.

Ab und zu kann die Fütterung auch durch Saftfutter ergänzt werden. Möhren Äpfel und co schmecken den Pferden besonders gut, sollten jedoch nicht in zu großen Mengen verfüttert werden.

Wie Sie sehen gibt es viele verschiedenen Fütterungsalternativen und mindestens ebenso viele auseinander gehende Meinungen. Testen Sie am besten selbst, was Ihrem Pferd besonders bekommt und machen Sie sich so selbst eine Meinung. So werden Sie schnell erfahren, was das richtige Futter und die richtige Menge für Ihr Pferd ist.  
07.07.2017

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