Besuchen Sie unsere reiten.de Facebook-Seite Besuchen Sie unseren reiten.de Twitter-Feed
Besuchen Sie uns auf
Facebook und Twitter!

Sie sind hier:  www.reiten.deTrennpfeilCommunityTrennpfeilNewsTrennpfeilDer Königswettbewerb des Reitsports: Royal Ascot
Melden Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter an!

Der Königswettbewerb des Reitsports: Royal Ascot

Wer die Reitferien in England verbringen möchte, kann diese mit einem Besuch des renommierten Royal Ascot verbinden. Nur wenige Pferderennbahnen der Welt produzieren einen Schauer auf dem Rücken, wie es der Ascot Racecource tut. Die Rennstrecke, die im westlich von London gelegenen Berkshire aufzufinden ist, wird jährlich in 13 von Großbritanniens 36 Gruppe 1-Pferderennen genutzt. Der mit Abstand bekannteste Wettbewerb neben dem King George VI sowie den Queen Elizabeth Stakes ist der Gold Cup. Ein Blick auf die große britische Legende.

 

Erste Pferderennen in Ascot bereits 1711 ausgetragen

Königswettbewerb des Reitsports: Royal Ascot
Bildquelle: pexels.com
 

Die Geschichte der Pferderennen ist eine ganz besondere in Großbritannien und reicht deutlich weiter zurück als es zum Beispiel im Fußball der Fall ist. Das Mutterland des Reitsports besitzt einige der ältesten Rennbahnen der Welt, zu denen auch Ascot gehört. So verwundert es nicht, dass bereits im Jahr 1711 erstmals Rennen im Süden Windsors ausgetragen wurden, um die perfekte Ausbildung der Pferde in sportlicher Weise zu testen. Verantwortlich dafür zeichnete seinerzeit die Königin Anne, die als erste Herrscherin des Vereinigten Königreiches in die Geschichtsbücher einging. Zu den Anfängen traten sieben Pferde gegeneinander an, die 6.437 Meter bewältigen mussten. Die Strecke ist insofern besonders, als dass er dreieckig angelegt ist und zwei Verlängerungsstücke beinhaltet, die zum Beispiel für Jagdrennen oder zu anderen traditionellen Zwecken genutzt werden. William Lowen und John Grape zeichneten für den Bau der Anlage verantwortlich. Seit jeher ist der königliche Einfluss auf Ascot und den Sport zu spüren, weshalb 1813 ein wichtiges Jahr für die Rennbahn darstellte. Da das House of Commons die öffentliche Nutzung des Geländes beschloss, konnte ab diesem Zeitpunkt die Zukunft der Rennbahn als sichergestellt angesehen werden.

Bis heute hat der Ascot Racecourse nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt. Zwischen Mai und Oktober finden hier 18 verschiedene Veranstaltungen über eine flache Bahn statt. Insgesamt öffnen die Veranstalter die Tore an 26 Tagen im Jahr. Die beliebtese Veranstaltung ist das laut Spiegel besonders edle Royal Meeting, welches sich von anderen Ereignissen wie dem Grand National stark unterscheidet. Es wird seit der ersten Auflage 1768 über fünf Tage ausgetragen und zieht damit jährlich 300.000 Zuschauer an. Ganze 70.000 davon besuchen den Gold Cup Day am Donnerstag. Auch im Juni 2019 steht wieder der Gold Cup an und wird für allerlei spannende Momente sorgen. In den Pferderennen Wetten bei Betway gilt Stradivarius mit einer Quote von 3,25 (Stand 24. April) als großer Favorit des aktuellen Jahres. Schon im vergangenen Jahr war das in Irland geborene Pferd im Ascot Gold Cup siegreich. Das lohnt sich im Übrigen für die Besitzer und den Jockey: Über 7 Millionen Pfund Preisgelder werden im Verlauf der Veranstaltung verteilt, was Ascot zum wertvollsten britischen Rennpferdevent macht.

 

Geschichte bringt große Rennen hervor

Königswettbewerb des Reitsports: Royal Ascot
Bildquelle: pexels.com
 

Abgesehen vom letztjährigen Sieg von Stradivarius unter dem noch deutlich legendäreren Jockey Frankie Dettori, den der Tagesspiegel nach einem Erfolg in Paris porträtierte, gab es noch viele weitere großartige Geschichten in Ascot zu bewundern. Es handelt sich beim Gold Cup zugleich um den ersten Stopp der britischen Stayers' Triple Crown. Der Goodwood Cup und Doncaster Cup komplettieren das Dreigestirn, das nur sehr selten von einem Pferd gewonnen werden kann. Letztmals gelang dies im Jahr 1995 Double Trigger. Die Trophäe des Gold Cups kann vom siegenden Besitzer letztlich für immer behalten werden, während die meisten anderen als Wandertrophäen weitergegeben werden.

Das erfolgreichste Pferd aller Zeiten ist das irische Vollblut Yeats, das gleich viermal beim Gold Cup triumphieren konnte. Dabei stellte Trainer Aidan O'Brien zugleich den Rekord von vier Siegen in Folge eines Pferdes auf und erreichte diesen mit drei unterschiedlichen Jockeys. Kein Wunder, dass O'Brien zugleich der Trainer mit den meisten Siegen ist: Den Erfolgen von Yeats von 2006 bis 2009 ließ er Siege mit Fame and Glory, Leading Light und Order of St George folgen. Siebenmal als Besitzerin erfolgreich, und damit ebenfalls Rekordhalterin, war Sue Magnier. Sie arbeitet eng mit Aidan O'Brien zusammen, der sämtliche ihrer Pferde zum Erfolg trainierte, sodass die gemeinsame Auszeichnung vonseiten Longines folgte. Bleibt noch der legendäre Jockey Lester Piggott. Über Jahrzehnte hinweg ritt er siegreiche Pferde und erreicht von Zarathrustra (1957) bis Ardross (1982) spektakuläre elf Erfolge.

Schon jetzt steigt die Vorfreude. Der Juni wird wieder die Woche der Wahrheit für alle Pferde, Trainer, Jockeys und Besitzer bereithalten. Wer nicht mal eben nach England jetten kann, kann sich das Ganze natürlich auch im TV anschauen. Und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und gerne mehr Reitsportveranstaltungen besuchen möchte, findet die größten, deutschen Ereignisse hier im Reitsportkalender.

26.04.2019

Besuchen Sie unsere reiten.de Facebook-Seite Besuchen Sie unseren reiten.de Twitter-Feed