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Der Rennsport im Kreuzfeuer der Kritik - verlieren Wettanbieter Kunden?

Der Task ist einfach: Bei einem Pferderennen geht es darum, welches Pferd auf eine bestimmte Distanz am schnellsten läuft. In der gewünschten Gangart natürlich, gibt es doch Trab- und Galopprennen, sowie auch Rennen in Spezialgangarten wie Tölt oder Pass, wenngleich letztere eher selten sind. Es existieren verschiedene Distanzen, bei manchen Rennen gibt es Hindernisse zu überwinden (diese sind besonders schwer!), eines ist jedoch bei allen Rennen gleich: Sie erfreuen sich einer großen Zuschauer Schar!

Der größte Spaß, den die Öffentlichkeit an Pferderennen wohl hat, ist die Tatsache, dass man bei Pferdewetten viel Geld gewinnen (und auch verlieren) kann! Es ist wie Glücksspiel im Casino, aber an der frischen Luft, mit schönen Gewändern und edlen Rössern. Wetten macht Spaß! Bei nachgefragt.net finden Sie mehr darüber.

Pferderennen gehören zu den ältesten organisierten Sportarten der Geschichte. Sowohl Trabrennen als auch Galopprennen dienten (und dienen immer noch) der Zuchtauslese. Die schnellsten Pferde werden als Vererber eingesetzt, um die Härte, Schnelligkeit und Widerstandsfähigkeit der Tiere immer weiter zu steigern. Doch natürlich hat das auch seinen Preis! Der Rennsport steht immer öfter im Kreuzfeuer der Kritik.

Tierschützer bemängeln unter anderem das frühe Anreiten der Rennpferde: Ein Vollblüter geht mit etwa 1,5 Jahren bereits ins Training, mit 2 werden die ersten Rennen gelaufen. Auch wenn Vollblutpferde etwas schneller in der Entwicklung sind als normale Reitpferde, mit 1,5 Jahren sind weder Knochen noch Gelenke, Bänder und Sehnen so weit, dass das Pferd einen Reiter tragen sollte. Nicht außer Acht zu lassen ist hier außerdem der psychische Aspekt, denn ein- und zweijährige Pferde gehören mit anderen Jungpferden auf die Weide, um spielerisch Sozialverhalten zu üben und durch die Bewegung die Knochen und andere tragende Strukturen zu stärken.

Renn-Befürworter entgegnen, dass die Jockeys ja kaum 50 Kilogramm wiegen, was für ein Pferd mit 400-500 Kilogramm ja nichts sei. Auf die Psyche der Pferde würde auch in anderen Sparten des Reitsports wenig Rücksicht genommen (was sicher leider zu oft die Wahrheit ist).

Pferderennen


Ein weiterer Kritikpunkt an den Pferderennen ist die hohe Verletzungsgefahr: Durch die hohen Geschwindigkeiten wirken bei einem Sturz enorme Kräfte, oft brechen dabei tragende Knochen - beim Pferd ist die einzig mögliche Hilfe meist die Euthanasie an Ort und Stelle. Und diese Unfälle sind nicht so selten - auf manchen Bahnen gibt es pro Jahr mehr als 10 Todesfälle. Sehr oft ist die Unfallursache in der Verzweiflung der Pferde zu suchen: Oft gehen sie durch, um der Startbox zu entkommen, die eine sehr schwierige Situation für Pferde darstellt - dort ist es eng, die Türen sind zu, es gibt kein Entkommen. Für viele Pferde ist das zuviel. Eine weitere häufige Unfallursache ist der Zusammenstoß mit einem anderen Pferd-Reiter-Paar. Beim Pferderennen muss der kürzeste Weg gefunden werden und der ist nunmal für alle gleich, ganz innen am Zaun der Bahn! Da ist ein Unfall schnell passiert - leider oft mit tödlichen Folgen.

Trotz aller Kritik werden Wettanbieter wohl nicht ihr Geschäft verlieren - zu beliebt ist das Glücksspiel mit den edlen Tieren. Wenn die Bedingungen optimiert werden, spricht da ja auch nichts dagegen!



Achtung Hinweis!
Onlinecasinos sind erst für Spieler erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind. Glücksspiel kann in Spielsucht enden. Weitere Infos und Hilfe finden Sie unter BZgA.

10.11.2019

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