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Ein besserer Reiter werden – 5 Tipps um Reitfehler zu vermeiden

Immerhin fast 4 Millionen Menschen in Deutschland reiten laut einer Umfrage von IfD Allensbach häufig bis gelegentlich und haben sich die Reiterei somit zum Hobby gemacht. Doch auch ein Hobby will gelernt sein. Der Umgang mit dem Tier, auf dem man sitzt, ist dabei genauso wichtig, wie das eigene Verhalten.

Mädchen reitet auf einem Pferd
Bild: Der Wunsch vieler junger Mädchen ist es, das Reiten zu erlernen.
Quelle: Fotokostic – 445503847 / Shutterstock.com

Bei vielen Einzelsportarten kann man sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren. Beim Reiten ist das anders! Hier gilt es, eine Beziehung zum Pferd aufzubauen und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier zu verbessern. Man muss sich somit nicht nur auf sich, sondern auf den gesamten Reitprozess konzentrieren und ein Feingefühl entwickeln, das auch dem Pferd gerecht wird. 

Reiten bei Mädchen sehr beliebt

 Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren lieben das Reiten. Am liebsten hätten kleine Mädchen ein eigenes Pferd und würden die Reiterei irgendwann zu ihrem Beruf machen. Und das nicht erst seit Black Beauty in den 1970ern zum Serienheld avancierte. Die beliebtesten Freizeitaktivitäten von Mädchen dieses Alters sind: 

Mit Freunden treffen 42 %
Reiten 18 %
Schwimmen 16 %
Spielen mit Freunden 15 %
Musizieren 14 %
Tanzen 14 %
Lesen 13 %
Draußen sein 12 %
Zeichnen 12 %
Zeit mit der Familie verbringen 10 %

Quelle: Statista.com / LBS / Deutscher Kinderschutzbund
 
Fast jedes 5. Mädchen gibt also an, dass Reiten die beliebteste Freizeitbeschäftigung sei. Neben dem Reiten als Hobby steht bei vielen mit Sicherheit auch der Wunsch, dies einmal professionell zu tun.
 
Die Profis von heute haben auch einmal klein angefangen und es womöglich niemals für möglich gehalten, dass einst reitbegeisterte Fans auf sie wetten würden. Denn Pferdewetten gibt es mittlerweile häufiger, als man denkt. Und wer weiß, vielleicht steht man mit Hilfe der Tipps irgendwann selbst mit seinem Pferd in der Öffentlichkeit.

5 Reitfehler, die man vermeiden sollte
 
Bis dahin ist es ein langer Weg, wer ihn ehrgeizig beschreitet, der hat gute Chancen, denn Nachwuchs im Reitsport wird immer gesucht. Ob nun als Hobby oder irgendwann als Profi, wichtig ist es, richtig reiten zu lernen. Dabei gilt es, weit verbreitete Fehler von Beginn an zu vermeiden. Hier die 5 häufigsten Reitfehler:


 Junge Frau sitzt auf einem Pferd.

Bild: Den Blick nach vorne und die Zügel locker halten – so geht es richtig.
Quelle: Melory – 198258818 / Shutterstock.com
 

1.       Den Blick aufrichten

 Ein Reiter sollte beim Reiten immer nach vorne schauen. Dadurch sieht er nicht nur, wohin er reitet und ob der Weg frei ist, durch das Aufrichten des Blickes wird auch das Gewicht anders auf dem Pferd verteilt. Einer der größten Fehler ist es daher, wenn man permanent nach unten auf sein Pferd sieht. Dadurch fällt der Körper automatisch nach vorne, man fällt quasi in sich zusammen und verliert dadurch nicht nur den Halt, sondern auch Spannung und Konzentration. Gelegentliches nach unten Blicken ist natürlich kein Problem.
 

2.       Zügel anziehen

 Mit den Zügeln wird gelenkt – das ist ein Fehler, den viele gerne machen. Nein! Die Zügel dienen quasi als Kommunikation zwischen dem Reiter und dem Pferd. Daher sollte man die Zügel niemals nach hinten oder nach unten ziehen. Allenfalls dürfen sie leicht seitlich oder nach oben gezogen werden. Im Idealfall ist die Verbindung locker, ruhig und ohne Druck auf das Pferdemaul.
 

3.       Bauchmuskeln nicht ungenutzt lassen

 Weder die Armmuskeln noch die Beinmuskeln sind die wichtigsten beim Reiten – es sind die Bauchmuskeln. Daher sollte man sie zu jeder Zeit anspannen. Dies bewirkt zum einen, dass man selbst aufrecht im Sattel sitzt. Die Schwingungen des Pferdes werden somit abgefangen, die Hüfte schwingt mit. Zum anderen ist das Anspannen der Bauchmuskeln aber auch dafür da, um die Gewichtshilfen zu steuern, das heißt, dass das Pferd im Gleichgewicht bleibt.
 

4.       Oberschenkel an den Pferdebauch pressen

 Gerade beim Traben machen viele den Fehler, dass sie ihre Oberschenkel gegen den Bauch des Pferdes pressen. Das kommt beim Reiten einem Klopfen gleich. Der Reiter zieht automatisch die Beine nach oben und fällt nach vorne. Dadurch wird aber das Gewicht nicht abgefedert. Vielmehr passiert das, indem man die Ferse nach unten drückt. Dadurch spannt sich die Wade an, es kann besser abgefedert und dadurch angetrieben werden.
 

5.       Unkonzentriert sein

 Beim Reiten sollte man immer volle Konzentration auf sich selbst und auf das Pferd legen. Wer mit seinen Gedanken woanders ist, wird keine Einheit mit dem Pferd bilden können. Dadurch reagiert das Pferd falsch und führt Übungen nicht richtig aus. Daher: Höchste Konzentration!
Es sind 5 einfache Tricks, mit denen das Reiten besser gelingt und Reiter und Pferd um einiges besser kommunizieren und letztendlich harmonieren.

Quellen:
Melory – 198258818 / Shutterstock.com
Fotokostic – 445503847 / Shutterstock.com
25.05.2018

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