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Faszinierende Fakten über Pferderennen Wetten die Sie noch nicht kannten

Kein Ausflug aufs Land in Großbritannien, ohne dass man nicht irgendwie an einer Pferderennbahn vorbeikommt. Kaum ein anderes Land der Welt hat eine solche innige Beziehung zu Pferden im Allgemeinen und dem Rennsport im Besonderen, wie die Vereinigte Königreich. Zwar gibt es auch in anderen Orten der Welt innige Beziehungen zu Pferden – man denke dabei nur an Island mit ihrem Reinheitsgebot was die Wikingerpferde betrifft – aber speziell England lässt es sich nicht nehmen, die Symbiose zwischen Reiter und Pferd stets auf ein Neues zu zelebrieren. Zeit also, sich mal ein wenig intensiver mit der Beziehung zwischen den Tieren und dem Land zu befassen. Hier kommen zehn Fakten über den Pferderennsport, die vielleicht so noch nicht bekannt sind.

1. Es kommt nicht mal aus Großbritannien

Während der heutige Sport seinen Ursprung in Großbritannien hatte, rannten Pferde schon so lange, wie sie domestiziert waren. Bereits 4500 v. Chr. ritten nomadische Stammesangehörige in Zentralasien auf Pferden, während die ersten Reitturniere auf britischem Boden erst um 200 n. Chr. stattfanden.

2. Hohe Preisgelder

Das durchschnittliche Preisgeld im Flat Racing beträgt £17.744,28 (knapp 19.000€) verglichen mit £11.072,49 im Jump Racing. Einige der prestigeträchtigsten Rennen des Sports finden in der Flat statt, darunter das Investec Derby in Epsom Downs und die QIPCO 1000 und 2000 Guineas Stakes in Newmarket. Und das umfasst noch nicht mal die Wetten, die ein Großteil der Bevölkerung bei diesen Events setzt.

3. Kein TV-Sport

Trotz seiner Beliebtheit werden weniger als fünf Prozent der Rennen in Großbritannien im frei empfänglichen Fernsehen übertragen. Der beste Weg, um richtigen Nervenkitzel zu bekommen, ist das Rennen! An den meisten Tagen des Jahres gibt es irgendwo im Königreich Rennen, außer an Heiligabend und den folgenden Weihnachtstagen – Boxing Day ist dem Fußball überlassen. Übrigens, da wir schon mal beim Fussball sind...

4. Fast so beliebt wie Fussball

Pferderennen sind hier so beliebt, dass sie vom Fussball nur in Bezug auf die Zuschauerzahlen übertroffen werden. Mit über sechs Millionen Teilnehmern, die jedes Jahr auf Rennstrecken im ganzen Land die Drehkreuze passieren, ist die Popularität des Sports weit verbreitet. Das erkennt man nicht nur an den Besucherzahlen, sondern auch vermehrt an den Sportwetten Tipps, die quer im Land immer wieder für Diskussionen sorgen. Auch Schottland und Wales tragen maßgeblich dazu bei, während die Zahlen in Nordirland eher rückläufig sind.

5. Es war einst verboten in Großbritannien

Während des Protektorats von Oliver Cromwell (1653-1658) wurde das Pferderennen verboten. Die Mehrheit der Pferde wurde nach dem Bürgerkrieg vom Staat beschlagnahmt, und den frühen Befürwortern der britischen Rennpferdezucht wurde ein vorübergehender Schlag versetzt. Nach diesen fünf Jahren aber regulierte sich der Sport und die Bevölkerung wieder, sodass die Züchter und Fans zugleich schnell wieder in den Genuss kamen, ihrem schon damaligen Lieblingssport zuzugucken. Heute wäre es wohl undenkbar, diesen Sport zu verbieten, man stelle sich das nur mal vor...

6. Eine lange Blutlinie

Die drei Gründungspferde des Vollblutrennens in Großbritannien kamen im 17. und 18. Jahrhundert nach England, nachdem sie für den Krieg mit Frankreich in Übersee gezüchtet worden waren. Byerley Turk ,Darley Arabian und Godolphin Arabian waren schnelle, mächtige Pferde und wurden mit einheimischen Stuten gezüchtet, um die Vollblutlinie zu schaffen, die bis heute gedeiht. Daher sind sie zwar Vollblutpferde, aber immer noch lange nicht so „rein“ wie jene aus Island...

7. Islandpferde ohne Rückflugticket

Die Rennpferde in England sind nicht alle immer britisch – bei der schieren Menge an Rennen wäre dies auch nicht möglich. Daher bedient man sich immer wieder gerne aus Island, denn hier beruht man sich seit über 1000 Jahren über eine ungebrochene Blutlinie bei den Rassepferden. Was ein wenig martialisch klingt, hat einen logischen Ursprung: die Regierung will nicht, dass die heimischen Pferde mit Krankheiten aus dem Ausland in Berührung kommen. Zwar nehmen isländische Pferde oft an Rennen in England teil, dürfen dann aber nicht mehr zurück in die Heimat. Das hat zur Folge, dass es mittlerweile sehr viele Islandpferde in Großbritannien gibt. Interessant übrigens: die ersten Pferde Islands kamen damals aus Irland und England, kommen nun also immer mal wieder „nach Hause“.

8. Isländer gehen anders

Und noch ein Aspekt aus der eisigen Insel im Norden ist faszinierend. Das gängige Tempo ist ein Zwei-Takt-Gang, der in der internationalen Rennwelt bekannt ist. Beim Tempo bewegt das Pferd beide Beine auf derselben Seite zusammen. In den meisten Ländern werden Reiter vor einem Sulky – bekannt aus dem Trabrennen – gefahren, aber in Island ist der Reiter auf dem Pferd montiert. Diese Art von Rennen ist eine der ältesten und beliebtesten Pferdesportarten in Island. Nicht alle Islandpferde können Schritt halten, aber diejenigen, die alle fünf Gänge gut beherrschen, gelten als die Besten der Rasse. Daher haben sie auch oft einen Vorteil bei Pferderennen, denn ihre Gangarten sind vielseitiger.

9. Jockey zu werden ist nicht leicht

Während viele von einer Karriere im Rennsport träumen, haben nur die Allerwenigsten die Chance, damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bei der letzten Zählung im Herbst 2019 gab es in Großbritannien rund 490 professionelle Jockeys und weitere 320 Amateure. Das Training ist hart und anstrengend, zumal man nur eine kurze Karriere vor sich hat.

10. Eine Gelddruckmaschine

Die britische Pferderennbranche ist weltweit führend und erwirtschaftet jährlich als 3,7 Milliarden Pfund – knapp unter 4 Milliarden Euro – für die Wirtschaft des Landes. Dies ist unter anderem auf berühmte Ereignisse wie das Randox Health Grand National und das Cheltenham Festival zurückzuführen, die von Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgt werden. Da auch die Queen ein echter Fan der Rennen ist, rentiert sich der ganze Markt daher nachhaltig.

Fazit

Pferderennen sind seit jeher ein spannender Aspekt des alltäglichen Lebens, nicht nur im Vereinigten Königreich. Nicht nur die Rennen an sich, sondern auch alles umher zeigt auf faszinierende Art und Weise, wie tief Pferde in der Gesellschaft verbunden sind. Daher überrascht es nicht wirklich, dass Pferderennen nach Fussball Sportart #2 ist, was die nationale Beliebtheit betrifft. Und dennoch gibt es immer wieder viel und neues zu entdecken und zu lernen. Wer also irgendwann mal zu Besuch auf der Insel ist, sollte sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.


Bild: Pferderennen

 

Achtung Hinweis!
Onlinecasinos sind erst für Spieler/Spielerinnen erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind. Glücksspiel kann in Spielsucht enden. Weitere Infos und Hilfe finden Sie unter BZgA.

25.09.2020

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