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Gut Weissenhof – ein Reithotel der Extraklasse im Salzburger Land, Österreich

Reithotel in Österreich

 

Ob man lieber auf dem Tennisplatz das Racket oder auf dem Green den Schläger schwingt, sich auf Ski oder Snowboard die Berge hinunterstürzt oder seine Reitkünste verbessern will - oder einfach nur Erholung bevorzugt: Auf dem Gut Weissenhof im Salzburger Land wird jeder fündig.

Gut Weissenhof & Pferde, dass gehört einfach zusammen

Die Geschichte des Gut Weissenhof ist seit Jahrhunderten mit dem Pferd verknüpft ist. Vor knapp tausend Jahren schon wurde das Gut Weissenhof erstmals urkundlich erwähnt, in den Besitz der Familie Habersatter gelangte er 1807. An ein Hotel war damals jedoch nicht zu denken, Geld wurde in erster Linie mit einer ausgedehnten Landwirtschaft und einem Sägewerk verdient, für das die ersten schweren Pferde Einzug in den Stall in Radstadt hielten. „Pferde haben bei uns eine lange  Tradition“,  erzählt Josef Habersatter stolz, den Gäste und Angestellte alle „Seppi“ nennen. „Wir hatten sogar eine Hengststation hier, erst mit Bau der ersten Pension durch meine Eltern im Jahr 1974 sind wir vornehmlich auf Haflinger und Warmblüter umgestiegen.“ Eine Urkunde an der Wand des gemütlichen Sitzbereichs in der Reiterstube zeugt noch heute von der Hengsthaltung auf Gut Weißenhof.

Und auch heute sind die Pferde nicht wegzudenken von dem großen Hotelkomplex, der am Fuß eines fast 1.600 Meter hohen Berges über dem Städtchen Radstadt trohnt. 45 helle, geräumige Boxen sind auf mehrere Stallungen aufgeteilt, etwa 20 davon werden von teilweise bis zur Klasse M ausgebildeten Schulpferden wie dem Haflinger Benjamin bewohnt, die darauf warten, den großen und kleinen Gästen das Glück dieser Erde näherzubringen.

Eine der größten Reitanlagen in Österreich

Die Reitanlage des Guts lässt dabei keine Wünsche offen: Eine Reithalle von 20x60 Metern gibt im Winter Schutz vor den Schneemassen, in den wärmeren Monaten kann man vor dem atemberaubenden Bergpanorama auf dem 40x80 Meter großen Sand-Hackschnitzel- Springplatz oder dem 20x40 Meter großen Dressurviereck seine Runden drehen – vom spektakulären Ausreitgelände entlang mäandernder Flussauen der Enz einmal ganz zu schweigen.
Gleich zwei staatlich geprüfte Reitausbilder stehen den Schülern dabei mit Rat und Tat zur Seite: Josef Eder ist für den Springunterricht zuständig und außerdem ausgebildeter Fahrwart, Marinda Brandstätter erteilt Dressurstunden.
Eine Besonderheit des Guts ist dabei, dass Gäste ihre eigenen Pferde ohne Zusatzkosten mitbringen können: Im Rahmen der „Sommerfrische für Gastpferde“ dürfen Gäste pro voll bezahltem Doppelzimmer ab einer Woche Aufenthalt ein Pferd kostenlos einstallen –Gastpferdebox, Futter und Einstreu werden vom Gut übernommen.

 

Reitanlage Reithotel Weissenhog

Reiten im Winter, sicher und es macht Spass

A propos Futter: Noch heute wird dieses in der hauseigenen Landwirtschaft selbst produziert, so Josef Habersatter: „Das Heu stammt von unseren eigenen Wiesen. Wir mähen jedes Jahr etwas 30 Hektar und auch der Mist aus den Boxen wird auf unserem eigenen Land entsorgt.“ Auch wenn man mehr als ein Pferd mit in die Ferien nehmen möchte, ist dies kein Problem: Jedes weitere mitgebrachte Pferd kostet 27 Euro pro Tag. Für Pferdebesitzer ist es dann möglich, an Gruppen- oder Einzelunterricht teilzunehmen oder einfach nur selbstständig die zahlreichen Möglichkeiten zu nutzen, die die Anlage zu bieten hat. Und wenn man den vierbeinigen Sportpartnern auch einmal einen Tag Urlaub gönnen möchte, so stehen zahlreiche Koppeln und Ausläufe dafür zur Verfügung. Hier wird also auch den Pferden Erholung und Wellness geboten.

Viele Sportarten warten auf die Gäste in dem Familiensporthotel

Reiten ist jedoch beileibe nicht die einzige Freizeitaktivität, mit der man sich auf dem riesigen Gelände die Urlaubszeit vertreiben kann. Eine Tennishalle steht ebenso zur Verfügung wie eine 18-Loch-Golfanlage mit dem sogenannten „Birdie-Jet“, der weltweit einzigartigen Golfgondel, die den Golfer samt Golfbag zum Abschlag 12 hoch auf dem Berg bringt – dabei lassen die herrliche Umgebung und die spektakuläre Salzburger Bergwelt das Herz jedes Golffans höher schlagen.

Wellness, Fitness, schwimmen

 

Im Winter locken Hunderte von Pistenkilometern, die unmittelbar hinter dem Hotel beginnen, Ski- und Snowboardfahrer ins Gut Weissenhof. Ein hauseigenes Shuttle bringt die Gäste zur nächstgelegenen Gondel. Durchgefrorene Wintersportler können sich ohne Umschweife auf einem der kuschligen Sofas vor dem Kamin niederlassen und sich mit einem heißen Kaffee oder Grog zu selbstgemachtem Kuchen aufwärmen. Eine Langlaufloipe führt direkt an den Grundstücksgrenzen entlang. „Radstadt ist ein eher kleines, aber feines Skigebiet für Familien, liegt aber sehr zentral“, erklärt der Chef. „In wenigen Minuten ist man in den großen Skigebieten wie Schladming oder Reiteralm und von dort kann man immer weiter in verschiedene Täler fahren und am Ende des Tages mit dem Shuttle nach Hause fahren. Langweilen kann man sich bei uns nicht.“

Erholung & Genuss überall

An Schlechtwettertagen muss man sich auch nicht in den gemütlichen und luxuriös ausgestatten Zimmer vergraben, sondern braucht sich nur in den Keller des Anwesens zu begeben: Hier bietet „Seppi“ den Gästen eine Indoor-Golfanlage und ein gut ausgestatteten Fitnessraum. Wer sich nicht sportlich betätigen möchte oder einfach mal einen Tag Entspannung braucht, ist im hauseigenen Wellnessbereich bestens aufgehoben: Etwa 800 Quadratmeter mit Innen- und beheiztem Außenpool, Saunenlandschaft, Whirlpool, Dampfbädern und Infrarotkabinen laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen: Wellness pur!

Vier ausgebildete Therapeuten wie die fröhliche Birgit bieten klassische Massagen, aber auch Elemente aus Ayurveda, Lomi-Lomi-Nui und Massagen mit Kräuterstempeln und heißen Steinen an. Heilmasseur Stefan hat sich eher auf medizinische Anwendung bei spezifischen Problemen spezialisiert. Auch Beauty-Anwendungen wie Mani- oder Pediküre, Gesichtsbehandlungen, Peelings oder Bäder können ganz einfach direkt vor Ort gebucht werden und tragen zum Wohlfühlfaktor bei.

Der Wohlfühlfaktor steht im Mittelpunkt

Wohlfühlen, das ist überhaupt die Devise des Familienbetriebs. Obwohl das Gelände ungeheuer weitläufig und das Hotel mit mehr als 80 Zimmern und Suiten und Platz für mehr als 200 Gäste nun beileibe nicht klein genannt werden kann, ist alles sehr familiär. Die meisten Besucher sind Stammgäste, einige kommen bereits seit 30 Jahren ins Hotel und haben in dieser Zeit so manche Veränderung miterlebt. Eine der gravierendsten in jüngster Zeit dürfte wohl der Wechsel des Kochs gewesen sein – nach 22 Jahren ging kürzlich eine Ära zu Ende. Der beliebte Küchenmeister Joe wurde diesen Winter von Markus Kapeller abgelöst, einem sogenannten Haubenkoch, der eine neue Art des Kochens auf dem Weissenhof etabliert hat: „Gutes Essen ist Leidenschaft, schlechtes verlorene Zeit“, so lautet sein Motto und der Kochkünstler zaubert leichte, saisonale und regionale Gerichte mit raffiniertem Twist.

„Das kommt komplett unterschiedlich an schmunzelt Josef Habersatter. „Der Großteil der Gäste ist total begeistert, aber manche, die eher traditionelle und etwas schwerere Hausmannskost von Joe gewöhnt waren, vermissen die deftigen Soßen – und die größeren Portionen!“ Jetzt stehen beim abendlichen Fünf-Gänge-Menü Leichtigkeiten wie Tomaten- mousse, rosa gebratenes Rinderfilet und gegrillter Zander auf der Speisekarte, alles appetitlich angerichtet und liebevoll garniert, so dass man sich nach einem sportlich-aktiven oder entspannt-ruhigen Tag angenehm satt, aber nicht überfüllt auf einen Absacker an die Hotelbar oder gleich in eines der liebevoll eingerichteten Zimmer zurückziehen kann. Die Zutaten für das Abendmenü, die zünftige Nachmittagsjause und das reichhaltige Frückstücksbüffet finden sich übrigens zu einem nicht unerheblichen Teil in der unmittelbaren Umgebung: Auf der zum Gut gehörenden Weissenhofalm – im Sommer ein beliebtes Ziel für geführte Wanderungen, die nicht selten vom Chef selbst geleitet werden, außerdem kann hier in uriger Atmosphäre übernachtet werden. Auf der Alm werden stets 20 Mastochsen gehalten, die dann in der Küche zu diversen Bio-Köstlichkeiten verarbeitet werden. „Außerdem haben wir einen Forellenteich mit etwa 3.000 oder 4.000 Tieren, ebenfalls für den Eigengebrauch, und meine Mutter kümmert sich bis heute um den Kräutergarten und baut alle Kräuter, die wir in der Küche verarbeiten, selbst an“, erzählt „Seppi“ stolz.

Esnnen und Genuß   Nachtisch

 

„Aus der Familie für Familien“, dieser Leitsatz von „Seppi“ zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Philosophie des Guts Weissenhof. Neben Josef Habersatter und seinen Eltern Johann und Maria, die den Betrieb 1999 in seine Hände übergeben haben, arbeitet auch Josefs Frau Regina tatkräftig mit und ist entweder als guter Geist hinter der Rezeption zu finden oder bei unermüdlichen Touren durch das Hotel, bei denen sie stets ein freundliches Lächeln und ein offenes Ohr für ihre Gäste hat. „Wir sind ein Familiensporthotel“, sagt Josef Habersatter aus voller Überzeugung.

Luxuszimmer

 

„Während die Eltern Golf spielen, gehen die Kinder reiten. Wir haben eine gute Kinderbe- treuung und kurze Wege – die Eltern können ihre Kinder getrost im Stall springen lassen und sich selbst aufs Green begeben. In wenigen Minuten sind die mit dem Caddy hier , falls doch mal etwas sein sollte. Manche nehmen sogar das Babyphone mit zum Golfspielen.“ Aus den Kindern, die früher mit dem Eltern aufs Gut Weissenhof kamen, sind zum Teil bereits junge Erwachsene geworden, die nun ihrerseits mit der Freundin oder dem Freund hier Urlaub machen und die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu schätzen wissen, die Sportmöglichkeiten, das Wellnessangebot, das hervorragende Essen – und nicht zuletzt natürlich die gute, gesunde Bergluft.

Weitere Infos finden Sie unter www.weissenhof.at.

 [1] Ankommen und wohlfühlen: Die Zimmer auf Gut Weissenhof sind traditionell, dennoch modern und mit viel Liebe zum Detail eingrichtet.
 [2] Einfach mal abtauchen: Dazu lädt die frei- stehende Badewanne ein.
 [3] Hervorragend: Die Küche von Markus Kapeller verbindet bodenständige, regionale Gerichte mit einer angenehmen Leichtigkeit.
 [4] Gehört zum Fünf-Gänge-Menü dazu: ein leckerer Nachtisch wie hier das Toblerone-Mousse mit Obst.

Copyright: Textinfos von Frau Katrin Müller-Wipfler sowie Bilder mit freundlicher Genehmigung vom Gut Weissenhof, Radstadt

05.06.2020

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