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Hamburg als ein Zentrum des deutschen Reitsports auf internationaler Ebene

Reiten in Hamburg und Schleswig-Holstein ist aufgrund der vielen freien Fläche und der Kultur sehr beliebt. Aus dem Grunde gibt es auch eine große Anzahl von Reiterhöfen und Möglichkeiten, das Reiten zu erlernen. Auch sehr ungewöhnliche Programme wie einen Reiturlaub, bei dem die soziale Kompetenz gefördert wird, gehören dazu.

Allerdings mag es für einige überraschend sein, dass die Stadt Hamburg jedes Jahr zum Zentrum des internationalen Reitsports wird. Denn in Klein Flottbek wird das Deutsche Spring- und Dressurderby schon seit 1920 ausgetragen. Auch wenn es Pausen gab, markierte 2018 eine Art Jubiläum, da es die 60. Veranstaltung des Turniers gewesen ist. Menschen aus allen möglichen Ländern kommen hierfür zu Besuch, weshalb das traditionsreiche Springderby nicht nur für Reitfans generell, sondern auch für den deutschen Reitsport eine wichtige Rolle darstellt. Die Besucherzahlen konnten sich in den letzten Jahren stetig vergrößern. So kamen im Jahre 2016 mehr als 90.000 Besucher zu dem Derby, 2018 waren es schon 93.000. Der Trend scheint dabei noch weiter nach oben zu gehen.

Bild: https://pixabay.com/photos/horseracing-turf-horse-racehorse-2778327/

Die Beliebtheit bei Sportlern und Zuschauern lässt sich auf den besonderen Status des Turniers zurückführen. International stellt das Hamburger Derby die fünfte von insgesamt 15 Etappen der Global Champions Tour dar. Dabei handelt es sich um eine seit 2006 ausgetragene Turnierserie, die die höchsten Anforderungen und den höchsten Schwierigkeitsgrad fordern, womit sie seit 2007 als CSI 5* kategorisiert ist. Die GCT läuft seit 2006 und hat viele berühmte Städte als Etappenorte. Dazu zählen Mexiko-Stadt, Shanghai, London, Paris, Rom oder auch Monaco und Miami. So gut wie alle Länder sind dabei mit einer einzigen Station vertreten, mit Ausnahme von Frankreich und Deutschland. In Frankreich finden neben Paris noch drei weitere Stationen in St. Tropez, Cannes und Chantilly statt. In Deutschland findet sich neben Hamburg ebenfalls der Sommergarten des Messegeländes in Berlin als Austragungsort. Somit befindet sich die Hansestadt in einer Liste mit großen internationalen Städten und Ferienorten. Das hilft natürlich auch, die Aufmerksamkeit auf die zweitgrößte Stadt Deutschlands zu lenken. Einen Anteil daran hat sicherlich das Preisgeld der Champions Tour, welches insgesamt eine knappe Million Euro beträgt - wovon ein Drittel an den Sieger gehen.

Der professionelle Rahmen der Global Champions Tour und seiner Hamburger Station kann auch daran erkannt werden, dass die Wertungsprüfungen der Turniere immer auf den Mittag oder Abend eines Wochenendes gelegt werden, sodass die Sportsender diese zur Hauptsendezeit übertragen können. Die Medien bedienen dabei lediglich eine große Nachfrage seitens der Fans. Das zeigt sich auch beim Wettgeschäft. Pferderennen zählten immer schon zu den ältesten und beliebtesten Formen der Sportwetten. Es ist praktisch eine alte Tradition, dass Pferderennen und Sportwetten Hand in Hand gehen.  Zwar kann der Pferdesport nicht ganz mit dem Fußball in diesem Bereich mithalten, allerdings sind die Pferderennen und besonders das Deutsche Derby in Hamburg einige der wichtigsten Ereignisse in diesem Bereich. Ein weiterer Grund für den Prestigestatus der Global Champions Tour findet sich bei den Sponsoren. 2010 war der Uhrenhersteller Jaeger-LeCoultre als Hauptsponsor der Turnierserie tätig und löste damit CN und Rolex ab. 2013 sponsorte Longines die Serie und ab Sommer 2014 konnte McCourt Global die Hälfte der Anteile kaufen. Das US-Finanzunternehmen war schon anderweitig im Sport involviert, da es bis 2012 im Besitz des Baseball-Teams Los Angeles Dodgers war. 

15.09.2018

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