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Kraftmaschine Pferd - stärker als gedacht!

Das Hauspferd wurde seit jeher für das Tragen und Ziehen von Lasten gezüchtet. Die Tiere unterstanden einer strengen Auslese. Nur die stärksten und zähesten Tiere durften sich weiter fortpflanzen. Im Lauf der Zeit entstanden die unterschiedlichsten Rassen. Mit Ausnahme vieler Ponys trägt fast jedes Pferd problemlos 80 Kilogramm. Das trifft auf die schlanken Achal-Tekkiner ebenso zu wie auf die zierlichen Vollblutaraber, die in ihrer Heimat selbst die gut genährten Scheichs leichtfüßig durch die Wüste tragen. Stärker als vielfach angenommen sind auch die Englischen Vollblüter. Um das Pferderennen spannender zu gestalten, gibt es den so genannten GAG, den Generalausgleich.

 

Achal-Tekkiner

Den schwächeren Pferden wird ein Gewicht von 30 Kilogramm zugestanden, die stärkeren Galopper gehen mit einem GAG von 110 Kilogramm an den Start. Die Gewinnchancen sind dann in etwa gleich und der Nervenkitzel beim Wetten dementsprechend hoch, wobei man wiederum den Spielanfängern bei einer Wettteilnahme in den Online-Casinos häufig auch beste Bonuscodes zur Verfügung stellt. Man hat ausgerechnet, dass aus einem Gewichtsabzug von rund einem Kilogramm auf einer etwa zwei Kilometer langen Strecke eine Pferdelänge Vorsprung resultiert. Diese Vorgehensweise ist mit dem Handicap beim Golf zu vergleichen. Der schwächere Spieler erhält einen Vorsprung. Rennpferde mit einem GAG von 110 Kilogramm sind eine Ausnahmeerscheinung. Zu den berühmten Vollblütern in dieser Ausgleichsklasse gehörten die Stute Schwarzgold sowie die Hengste Salvo und Acatenango.

Wie viel Gewicht trägt ein Pferd?

Die meisten Pferde sind stärker als gedacht, insofern sie sich in einem gut trainierten Zustand befinden. Das zeigt sich anhand der Leistungen, die die Haflinger im Einsatz- und Ausbildungszentrum der Bundeswehr vollbringen. Die Kleinpferde schleppen bis zu 160 Kilogramm über viele Stunden durch das Gebirge über unwegsames Gelände. Wichtig ist hierbei eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Gewichts. Überschreitet das Gewicht auf einer Seite auch nur 500 Gramm, dann findet ein entsprechender Ausgleich statt. Dass es den Pferden und Maultieren der Gebirgsjäger gut geht, beweist ihre teilweise überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung. Ein wichtiges Kriterium für einen Gewichtsträger ist der Körperbau. Allgemein gelten kurze, kräftige Rücken als stabiler. Ein starkes Fundament mit einem großen Röhrenumfang prädestiniert viele Pferde zum Tragen höherer Gewichte. Doch Vorsicht! Nicht jedes massige Kaltblut eignet sich zum Reiten, auch wenn es dazu in der Lage ist, über das Doppelte seines Körpergewichts zu ziehen. Viele Kaltblüter sind auf Zugleistung gezüchtet und daher an der Hinterhand überbaut, was wiederum einen leichten Senkrücken zur Folge hat. Außerdem eignen sich die schweren Pferde in erster Linie dazu, lange Strecken im Schritt zurückzulegen. Rasche Richtungswechsel sowie flotte Galoppaden überfordern viele dieser Tiere. Für sportlich ambitionierte Reiter mit Übergewicht sind deshalb oft großrahmige Warmblüter oder Kaltblüter im Sporttyp sehr viel besser geeignet.

Der Sinn von Gewichtsbeschränkungen

Abgesehen von diversen Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen, die von einem Idealgewicht des Reiters zwischen 10 und 25 Prozent des Pferdegewichts ausgehen, machen Gewichtsbeschränkungen in manchen Situationen durchaus Sinn. Das trifft beispielsweise dann zu, wenn schwere Personen ohne ausreichend Reiterfahrung an mehrtägigen Wanderritten oder an Reiterferien teilnehmen möchten oder generell in der Tourismusbranche. In erster Linie ist hier nicht einmal so sehr das Gewicht das Hauptproblem, sondern die Tatsache, dass viele Reitanfänger außerstande sind, ihr Gleichgewicht auf dem schwingenden Pferderücken zu halten. Je schwerer der Reiter, desto größer die Belastung für das Pferd. Dennoch verfügen viele Reiterhöfe über spezielle Gewichtsträger oder bieten die Option, auf längeren Tagesritten ein zusätzliches Pferd zum Wechseln zu mieten.

19.07.2019

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