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Mit dem Pferd in Urlaub fahren – 5 Tipps

Egal zu welcher Jahreszeit: für viele Pferdebesitzer gibt es keinen faszinierenderen Gedanken, als die „schönsten Wochen des Jahres“ mit ihrem Tier zu verbringen. Bevor jedoch die Weiden in fernen (oder nahen) Gegenden erkundet werden können, gilt es, eine akribische Planung vorwegzustellen und einige Tipps zu beachten. Denn: immerhin sollen doch alle Beteiligten von der anstehenden Reise profitieren, oder?

Stress oder Hektik sind hier fehl am Platz! Doch was gilt es eigentlich, im Zusammenhang mit Urlaub mit dem Pferd zu beachten? Wie kann schon im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf gesorgt werden? Und eignet sich wirklich jedes Pferd dazu, in die Ferien mitgenommen zu werden?

Ausreiten im Park

Welche Pferde sind passende Urlaubspartner?

Grundsätzlich gilt natürlich, dass es der Gesundheitszustand der Tiere immer erlauben sollte, eine Reise auf sich zu nehmen. Alte bzw. kränkelnde Tiere fühlen sich in ihrer gewohnten Stallumgebung wohler und sollten dementsprechend die Strapazen einer Reise (so kurz sie vom Halter auch empfunden werden mag) zugemutet bekommen.

Auch Renn- und Sportpferde werden selten mitgenommen, wenn es darum geht, sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen. Dies liegt jedoch unter anderem daran, dass im Zusammenhang mit diesen Tieren besondere Anforderungen an Futter, Bewegung und Co. gestellt werden, die in einer fremden Umgebung oft nur schwer umzusetzen sind.

Nur unter einer konsequenten, kompetenten Haltung ist es immerhin möglich, in sportlicher Hinsicht die entsprechenden Erfolge zu erzielen. Viele Pferdefans lieben es dann wiederrum, im Rahmen von Pferdewetten die Faszination dieser besonderen Tiere auf klassische Weise kennenzulernen. Wer hier sein Glück versuchen möchte, testet oft eine der einschlägigen Seiten im Internet. Wett24 hat die besten Wettanbieter im Vergleich.

Tipp Nr. 1: der passende Urlaubsort

Es scheint logisch, dennoch sollte an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass Pferdebesitzer sich natürlich für einen Urlaubsort bzw. eine Pension oder einen Bauernhof entscheiden sollten, bei dem es erlaubt ist, das eigene Pferd mitzubringen.

Sinnvoll ist es weiterhin, die Seiten der verschiedenen Anbieter zu durchforsten und sich über die Ställe, deren Größe, die Weide usw. zu informieren.

Auch ein Blick auf den Umfang und die Länge der Reitwege vor Ort ist sinnvoll, um die Gegend auf besonders entspannte Weise kennenlernen zu können.

Gesonderte Regelungen gelten dann, wenn geplant wird, den Urlaub mit dem Pferd im Ausland zu verbringen. Hier lohnt es sich unter anderem auch, vor ab das zu erwartende Wetter und die Impfvorschriften zu checken.

Tipp Nr. 2: eine entspannte Reiseroute

Pausen beim Autofahren sind nicht nur für den Menschen wichtig. Auch Pferde brauchen im Zusammenhang mit längeren Fahrten, unter anderem aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfreiheit und des Geräuschpegels, Pausen. Ob die Pferde während der Pause dann schlussendlich auch aus dem Hänger aussteigen sollten, hängt davon ab, ob sie diesen Schritt bereits routiniert beherrschen. Kein Pferdebesitzer möchte auf einer Raststätte an der Autobahn mit seinem starken Tier „diskutieren“ müssen, ob die Weiterfahrt angetreten werden kann.

Auch wenn Staus nicht zu 100% prognostiziert und bei der Planung berücksichtigt werden können, ist es dennoch wichtig, die Route im Vorfeld zumindest grob festzulegen.
Gleichzeitig kann unnötigem Zeitdruck vorgebeugt werden, indem ein wenig früher losgefahren wird. Wer in den Morgenstunden startet, umgeht manchmal die langen Staus, die -vor allem an den großen Autobahnkreuzen- um die Mittagszeit entstehen.

Mosel, Rhein, entspannter Urlaub, wein genießen

Tipp Nr. 3: das Angewöhnen an den Hänger

Manche Pferde haben kein Problem damit, in einen Hänger ein- und auszusteigen, andere scheuen sich vor diesem Schritt.

Wer weiß, dass sein Tier ohnehin ein wenig ängstlich ist, kann jedoch versuchen, es schon vor Reiseantritt langsam an das Einsteigen zu gewöhnen. Sinnvoll ist es hierbei jedoch auch, nicht nur das „Hinein“ und „Hinaus“, sondern auch den Zwischenschritt, das Fahren, zu üben. So verbindet das Tier diese drei Elemente mit der Zeit ganz automatisch miteinander und lernt in der Regel schnell, dass sich hierhinter nichts Bedrohliches verbirgt.

Besonders wichtig ist es hierbei, das Procedere immer wieder (und am besten auch schon Wochen vor dem finalen Reiseantritt) zu üben, um am Ende nicht in Zeitdruck zu geraten.

Tipp Nr. 4: der richtige Abreisezeitpunkt

Falls es sich einrichten lässt, ist es so gut wie immer eine gute Entscheidung, morgens oder abends loszufahren und seinem Tier einen langen Aufenthalt in einem aufgewärmten Hänger zu ersparen. Die warmen Temperaturen im Sommer 2019 haben einmal mehr gezeigt, wie sehr der Körper unter allzu großer Hitze leidet.

Auch wenn Futter und Wasser in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, ist die Belastung für das Tier immens. Daher gilt es, bei entsprechend prognostizierten Temperaturen und Wetterverhältnissen lieber ein wenig mehr Zeit für Pausen und einen frühen oder späten Abreisezeitpunkt zu wählen.

Tipp Nr. 5: die „Pferde-Koffer-Liste“

Viele Menschen lieben es, die eigene Vorfreude auf den Urlaub durch das Erstellen einer Packliste zu erhöhen. Wieso sollte also keine entsprechende Liste für das Tier erstellt werden?

Neben Putzzeug, Halfter und Co. spielen unter anderem auch gegebenenfalls besondere Futteranforderungen eine tragende Rolle. Und: wer sein Tier im Urlaub nicht nur ausführen, sondern auch reiten möchte, sollte natürlich ebenfalls seine eigene Ausstattung nicht vergessen.

Generell gilt, dass sich ein Urlaub mit Pferd oft einfacher als erwartet gestaltet und sowohl Reiter als auch Tier in der Regel mit jedem neuen Trip ein wenig routinierter werden. Somit steht Erholung, vielleicht auch den ersten Reiteinheiten für Kinder, und schönen Tagen mit dem eigenen Tier auch fernab der gewohnten Umgebung nichts mehr im Wege.

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13.09.2019

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