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Mit diesen 5 Tipps starten Sie Ihren Reitausflug

Damit ein Reitausflug zum Erfolg und erholsamen Erlebnis für Mensch und Tier wird, müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein. Von der Passform des Sattels, über die Reiterausrüstung bis hin zum Verhalten im Straßenverkehr reicht das Repertoire an Begebenheiten. Im nachfolgenden Ratgeber finden Sie fünf praktische Tipps, die Ihnen die Realisierung einer entspannten Tour erleichtern können.

Romatischer Sgtrandritt zu Zweit, einfach ein traumhafter Reiturlaub

"Ausritt" Bildquelle unter www.pixabay.com von cocoparisienne
 

Reiter-Equipment


Bei einem Reitausflug sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Der Auswahl des Reiterhelms ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Beim Kauf sollte Wert auf das Prüfzeichen CE EN 1384-2000 gelegt werden. Alle Helme, die dieses Prüfzeichen tragen, entsprechen der EN 1384, der Europäischen Richtlinie für die persönliche Schutzausrüstung und wurden entsprechend kontrolliert.

Eine regelmäßige Überwachung der Helm-Produktion ist durch den TÜV-Rheinland gegeben. Grundsätzlich dürfen bei der Anschaffung weder Preis noch Design im Vordergrund stehen. Beide Faktoren geben keinerlei Auskunft über die tatsächliche Qualität und Sicherheit. Stattdessen ist beispielsweise eine Dreipunkt-Sicherung sinnvoll, weil diese gewährleistet, dass der Helm den Kopf im Ernstfall zuverlässig schützt und nicht ungewollt verrutscht. Neben der Sicherheit sind folgende Details entscheidend:

  • Polsterung
  • Material
  • Belüftung
  • Verstellbarkeit
  • Tauglichkeit für entsprechende Disziplinen

 

Ein übersichtlicher Vergleich der fünf besten Reithelme inklusive der jeweiligen Vor- und Nachteile können Sie bei Vergleich.org ansehen, einem unabhängigen Verbraucherportal welches Produkte objektiv gegenüberstellt. Die tabellarische Darstellung informiert über verschiedenste Eigenschaften der Helme und kann Ihnen die Entscheidung erleichtern. Weiterführende Tipps und hilfreiche Anregungen zur Passform wurden im hier integrierten Video eines Fachhändlers an einem Praxisbeispiel veranschaulicht.

Reiten mit dem Reithelm im Urlaub ist die sicherste Methode gegen schwere Reitunfälle"Reithelm" Bildquelle pixabay.com von romanroznovsky

Bezüglich der Sicherheit sind die Reitstiefel ebenfalls wichtig. Sie sollten bestmöglichen Halt geben und optimal passen. Sie schützen die Beine vor dem Einklemmen und Scheuern am Steigbügelriemen. Zusätzlich sorgen Reitstiefel für Stabilität. Da es nicht nur Stiefel aus Gummi, sondern auch Ledermodelle und sogenannte Chaps gibt, die sich über Reitschuhe tragen lassen, wird die Auswahl des idealen Schuhwerks erschwert. Für Reitausflüge sind wasserdichte Synthetik-Stiefel ausreichend. Im Gegensatz zu Ledermodellen sind sie weniger pflegeintensiv. Maßgeblich für ein Höchstmaß an Sicherheit ist, dass der Reitstiefel die Wade vollständig bedeckt. Allerdings darf der Schuh in der Kniekehle nicht scheuern, um unangenehmen Verletzungen vorzubeugen. Ergänzend zu Helm und Stiefeln können spezielle Reiterhosen, Jacken und Handschuhe getragen werden. Sie erhöhen den Komfort, sind bezüglich der Sicherheit aber kein Muss.
 

Sattel-Passform = Das A&O beim Reiten


Ein guter Reitsattel ist passend für Pferd und Reiter.
"Sattel" Bildquelle unter www.pixabay.com von jackmac34

Ein Reitausflug kann nur gelingen, wenn der Sattel exakt zum Pferd passt. Ansonsten könnte das Tier unnötige Schmerzen erleiden, offene Stellen durch Reibung und langfristige Gesundheitsbeschwerden sind die Folge. Besonders markant sind die gesundheitlichen Auswirkungen, wenn der Sattel am Widerrist aufliegt beziehungsweise scheuert. Diese Stelle an der Wirbelsäule des Pferdes zeichnet sich dadurch aus, dass Bänder und Knochen lediglich durch eine sehr dünne Hautschicht bedeckt sind. Kommt es dort dauerhaft zu Scheuer- und Druckstellen, ist dies für ein Pferd äußerst schmerzhaft und die Leistungsfähigkeit des Tiers wird geschmälert.

Neben dem Widerrist spielen die sogenannte Kammerweite, die Sattellänge und der Schwerpunkt eine zentrale Rolle für die perfekte Passform. Auf dem Onlineportal unter tipps-zum-pferd.de wurde eine ausführliche Checkliste zum Thema veröffentlicht. Nicht nur die korrekte Sattelposition zur Entlastung des Widerrists wird verdeutlicht. Auch auf Sattellänge, Schwerpunkt und viele weitere Details wurde eingegangen.

An Straßenverkehr und Gelände gewöhnen

Je nach Erfahrung des Reiters und des Pferdes ist es vor einem Reitausflug erforderlich, das Tier behutsam an die Begebenheiten im Gelände und Straßenverkehr zu gewöhnen. Ist ein Pferd schreckhaft oder allgemein nicht an Verkehrslärm und Menschenansammlungen gewöhnt, könnte es Scheuen, was gefährliche Situationen hervorrufen kann. Verantwortungsvolle Pferdeliebhaber starten einen Reitausflug nur, wenn Sie sicher sind, dass ihr Pferd den Herausforderungen gewachsen ist.


Wichtige Vorbereitungen


Generell sollten Zaumzeug und Sattel vor jedem Ausritt bezüglich des verkehrssicheren Zustands geprüft werden. Kommt es hier zu Unachtsamkeiten, sind schwerwiegende Folgen denkbar. Die gesamte Ausrüstung muss intakt und korrekt angelegt sein. Auch der Helm muss regelmäßig auf Schäden oder Mängel geprüft werden.


Gesetze und individuelle Bedingungen


Achtung Reitverbot. Reiten verboten oder unerwünscht.
"Reiten verboten"
Bildquelle bussgeldkatalog-mpu.de

Um Ärger mit Behörden und Gemeinden zu vermeiden, sollten Sie sich über regionale gesetzliche Bestimmungen informieren. Klären Sie, wo das Reiten erlaubt ist und welche Bedingungen hierbei einzuhalten sind. Verzichten Sie auf Wander-, Rad- und Fußwege. Sind diese explizit ausgewiesen, ist ein Pferd unerwünscht beziehungsweise verboten.

Bezüglich des Reitens in Wäldern und in der Feldflur unterscheiden sich die Regeln je nach Bundesland und Region teilweise markant. Informationen zu entsprechenden Gesetzen und Vorschriften erhalten Freizeitreiter bei den zuständigen Landesverbänden. Ist an einem Weg oder einer Straße das Verbotsschild für Reiter ausgewiesen, sollten Sie dies in jedem Fall beachten und sich für eine alternative Strecke entscheiden. Eine Missachtung des Verbotsschilds zieht Bußgelder nach sich. Besonders teuer wird der Verstoß bei einer damit einhergehenden Sachbeschädigung oder einem Personenschaden.

Eine Übersicht über die Strafen bei Missachtung von Vorschriftszeichen finden Sie unter bussgeldkatalog.org. Vom Reiten abseits von Straßen und Wegen ist abzuraten. Auch von Biotopen und Grabenböschungen sollten Sie sich fernhalten. Hat es vor dem Reitausflug geregnet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Boden an gewissen Stellen durch die Feuchtigkeit aufgeweicht ist. Auf derartigem Untergrund fällt es Pferden schwer sicher zu gehen ohne stecken zu bleiben oder sich zu verletzen. Umgehen Sie solche Areale und nehmen Sie im Zweifelsfall Umwege in Kauf. Passen Sie das Reittempo stets an die Bedingungen im Gelände an.


Fazit


Ein Reitausflug sollte ein erholsames und positives Vorhaben sein. Um dies zu erreichen, müssen Sie die entsprechenden Vorbereitungen treffen und sich unterwegs korrekt verhalten. Die Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen. Mit dem richtigen Equipment schaffen Sie ideale Bedingungen für sich und das Tier.

Daher unsere Empfehlung für die Praxis:

- Verhalten Sie sich im Straßenverkehr sowie in der Natur entsprechend und beachten Sie Gesetze und Vorschriften.
- Haben Sie Verständnis für Fußgänger, Radfahrer und Wanderer und bedenken Sie, dass Sie mit Ihrem Pferd in Wäldern und Feldern lediglich zu Gast sind.
- Gehen Sie behutsam mit Ihrer Umgebung um und vermeiden Sie verbotene Strecken.
- Generell ist es aufgrund des stets präsenten Unfallrisiko vorteilhaft in der Gruppe auszureiten. Sollte es zu Unfällen kommen, ist jemand vor Ort, um rechtzeitig Hilfe zu rufen und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.
- Besonders empfehlenswert ist das Reiten mindestens zu zweit, wenn abgelegene und wenig besuchte Routen beritten werden.

Wenn Sie diese Hinweise beherzigen, dann wir der Ausritt mit ihrem Pferd in die Natur ein unvergeßliches Vergnügen.

Reiten im Feld und Wald, immer auch ein kleines Abenteuer

"Ausritt" Bildquelle unter www.pixabay.com von PublicDomainPictures

03.06.2015

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