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Ausrüstung - Hilfszügel und Longenarbeit

Ausrüstung Longenarbeit Pferde, Ponys

Zu einer gezielten Arbeit unter dem Sattel wie auch vom Boden aus gehört immer auch effektives Arbeitsmaterial.

Unsere Pferde tragen einen Longiergurt aus Leder mit Widerristpolsterung, je vier Ringen an jeder Seite, einem am Bauchgurt und einen Mittelring am Widerrist.
Dieser Gurt bietet vielfache Möglichkeiten eventuelle Hilfszügel wie auch die Doppellonge verschieden hoch einzuschnallen. Zudem verrutscht er nicht, und läßt sich fast jeder Gurtentiefe anpassen.

Der Kappzaum, den wir benutzen, ist aus breitem, weichem Leder mit Backenstück und Stirnriemen. Der Nasenriemen muß hoch genug verschnallt werden, damit er nicht in die Haut am Maul kneift.

Die Trense kann direkt in den Zaum eingeschnallt werden, so daß der ansonsten übliche Trensenzaum entfällt.

Wir longieren immer am Kappzaum, die Longe in den Mittelring geschnallt, um so wichtige gymnastizierende Übungen wie Handwechsel durch den Zirkel flüssig und ohne umzuschnallen abverlangen zu können.

Da unsere Pferde durch das intensive und kombinierte Führ- und Longentraining gut auf die Hilfen des Ausbilders hören, können wir auf einen Kappzaum mit Stahlnasenteil verzichten. Das Nasenteil aus starkem aber weichem Leder läßt alle Paraden weich und trotzdem sofort durchkommen.

Wäre der Kappzaum auf der Nase dick gepolstert, so würden die feinen Hilfen nicht ankommen, ein sehr viel gröberes und massiveres Einwirken wäre notwendig.
Der Kappzaum sollte über drei Ringe verfügen, die nicht an hervorstehenden Fortsätzen befestigt sein sollten.
Diese wirken wegen ihrer Hebelwirkung zu stark ein.
Die jeweils äußeren Ringe sind für die entsprechende Arbeit auf dieser Hand gedacht, wenn sich die Pferde auf die Longe legen und hinausdrängen.
Wäre die Longe jetzt im mittleren Ring geschnallt, würde sich der Kappzaum in Richtung Pferdeauge verschieben.

Ein Longieren ohne Zuhilfenahme des Kappzaumes bringt Nachteile mit sich.

Mag man nun die Longe in einen oder in beide Trensenringe einschnallen, immer wird das Maul in Mitleidenschaft gezogen und so keinesfalls für die weiche Führung durch den Reiter vorbereitet. Im Gegenteil, Zungenschwierigkeiten, Ausweichen des Unterkiefers nach rückwärts oder seitwärts und andere Unarten sind häufig auf das Konto von Kämpfen zu schreiben, die gegen eine im Gebiß befestigte Longe geführt wurden.

Sind die Pferde so gut und sicher an das Longiertwerden gewöhnt worden, so ist das Anlegen des Ausbindezügels kein Problem. Durch ein Longieren ohne Hilfszügel erreicht man niemals den Spannungsbogen und das Muskeltraining, für das man das Pferd für die Arbeit unter dem Sattel vorbereiten will.

Eine gewisse Grundgymnastizierung ist zweifelsohne antrainierbar, das Zusammenspiel der Rücken- und Bauchmuskeln , die wir z.B. beim Vorwärts-abwärts Training der Remonten als erstes unter dem Sattel anstreben, träfe das Pferd aber unvorbereitet, müßte also mit Reitergewicht erarbeitet werden.

Nur bei wenigen Pferden kann man auf die Ausbindezügel bei der Longenarbeit verzichten. Damit das Pferd sich an der Longe nach innen biegt, wird das innere Hinterbein im Moment des Abfußens unter den Schwerpunkt getrieben, begleitet durch eine halbe Parade mit der Longe. Wenn sich die Pferde auf diese Hilfe nicht genügend biegen, muß man kurzfristig auf recht kleinem Kreisbogen an der kurzen Longe arbeiten.

Diese Übung aber führt bei vielen Pferden zu Verspannungen, weil sie gerade zu Beginn der Ausbildung noch nicht genügend über Kraft für eine Biegung auf der Volte verfügen. Diese soll ja erst ausgebildet werden.

So sieht man bei Pferden, die nach dieser Manier gearbeitet wurden (häufig im franko-iberischen Raum) , oftmals eine aktive Hinterhand, Rücken und Hals dagegen sind aber festgehalten. Der Schwung von hinten wird nicht über einen entspannten Rücken weitergegeben.

Mit Hilfe von Hilfszügeln läßt sich eine Verbindung zum Pferdemaul herstellen, und somit die Kopf-Halsstellung beeinflussen. Mit der vorwärts-abwärts Haltung dehnen sich die Halsheber und Nackenstrecker, der beginnenden Anlehnung wird kein Widerstand entgegengesetzt.




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