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Reitweisen und Disziplinen - Iberische Reitweise

Iberische Reitweise - früher wichitg im Kriegseinsatz der Pferde

An erster Stelle stand auch in der iberischen Reitweise die Schulung des Pferdes für den Kriegseinsatz. Da aber zu dieser Zeit Kriege noch im Nahkampf zu Pferde bestritten wurden, entwickelte man eine spezielle Ausbildung für die Pferde, so daß man ihre Kraft direkt im Kampf einsetzen konnte. Zu dieser Ausbildung gehören die Schulen über der Erde – die sogenannten Schulsprünge. Alle Lektionen bauen auf natürlichen Bewegungsabläufen der Pferde auf, nur werden diese durch gezieltes Training und reiterliche Hilfen perfektioniert.

Nach der Revolution retteten einige Familien, überwiegend aus Portugal und Spanien, und die königlichen Reitschulen, wie Wien und das Cadre Noir in Frankreich, dieses Kulturerbe bis in unsere Zeit.
In Spanien und Portugal war das Erhalten dieser Reitkunst aber zweckmäßig begründet. Man verwendete dort die fein ausgebildeten Pferde für den Stierkampf. Aus dieser Situation heraus entstanden auch die heute bekannten Iberischen Reitweisen. Die Hohe Schule findet sich hier teilweise wieder.

Am besten und reinsten überliefert findet man sie aber in den königlichen Reitschulen.

Bei den iberischen Reitweisen unterscheidet man neben der Hohen Schule (Alta Escuela) noch die Stille Schule, die sich an der Gebauchsreiterei der Viehhirten und Stierkämpfer orientieren. Die Reitweise der Hirten wird als Doma Vaquera und die der Stierkämpfer als Rejoneo bezeichnet. In Spanien werden diese Reitweisen auch in ihren unterschiedlichen Disziplinen auf Turnieren gefordert und gezeigt.

Die Ausbildung von Reiter und Pferd:

Es gibt keine einheitliche Ausbildung in der iberischen Reitweise. Das Wissen und die Tradition werden zumeist innerhalb der einzelnen Familien weitergegeben.
Reitschulen, wie wir sie bei uns in Deutschland kennen, sind nicht üblich auf der iberischen Halbinsel und in den königlichen Reitschulen werden nur einige wenige Schüler zugelassen, die dann zu Bereitern ausgebildet werden.

Da sich aber immer mehr Menschen für die klassische Reitkunst und die Arbeitsreitweisen der Iberer interessieren (das zeigte auch die letzte Equitana ganz deutlich) und wieder Reiter des konventionellen Dressursports die Möglichkeit suchen, ihre Pferde bis in die Hohe Schule hinein zu fördern, bieten vermehrt Privatpersonen und Schüler bekannter Trainer Ausbildunsmöglichkeiten an.

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